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Große Inspektion Checkliste – Alles, was ihr wissen müsst!

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Wenn ihr schon einmal das Serviceheft eures Autos genauer angesehen habt, habt ihr sicherlich darin Hinweise auf unterschiedliche Inspektionen gefunden. Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchung (TÜV) ist die große Inspektion die wichtigste Wartung für euer Auto, um dessen Fahrtüchtigkeit zu erhalten und Mängel rechtzeitig zu beseitigen. Mit der großen Inspektion können Folgekosten für die Instandsetzung des Wagens reduziert oder gar vermieden werden. Die große Inspektion sollte daher in den dafür vorgesehenen Abständen der Hersteller erfolgen. Aber was genau passiert bei der großen Inspektion? Wir verraten es euch.

Worin unterscheiden sich die große und kleine Inspektion?

Je nach Automarke wird die große Inspektion auch „Service B“ (Mercedes Benz) oder „Inspektion II“ (BMW) genannt. Je nach Modell, Fahrleistung und Fahrverhalten ergeben sich die Wartungsintervalle. Aber nicht bei jedem Servicetermin wird der Wagen ganz durchgecheckt. Daher unterscheiden die Hersteller und Werkstätten zwischen der großen und kleinen Inspektion.

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Kleine Inspektion:

Die kleine Inspektion wird auch oft nur „Ölwechsel“ genannt. Hier wird das Motoröl überprüft und zusammen mit dem Ölfilter gewechselt. Des Weiteren werden auch der Luftfilter erneuert und bei Bedarf das Kühlwasser nachgefüllt. Zudem sind die Fälligkeitsintervalle bei einer kleinen Inspektion kürzer als bei einer großen Inspektion.

Große Inspektion:

Die große Inspektion steht nach 15.000 bis 30.000 Kilometer an und ist umfangreicher als die kleine Inspektion. Hier werden zahlreiche Punkte aus dem Scheckheft abgearbeitet und bei Bedarf verschlissene oder defekte Teile erneuert. Zu den Punkten gehören:

  • Bremsflüssigkeit
  • Scheibenwaschwasser
  • Motorkühlmittel
  • Servoöl
  • Hydrauliköl
  • Zahnriemen
  • Motor
  • Bremsen
  • Abgassystem
  • Getriebe
  • Achsen
  • Karosserie
  • Elektrik
  • Reifen
  • Windschutzanlage samt Scheibenwischer
  • Probefahrt

Neben den festen Intervallen der Hersteller berechnen die Bordcomputer der einzelnen Autos die erforderlichen Wartungsarbeiten zu einzelnen Baugruppen und Komponenten selbst. Über eine Anzeige im Cockpit wird der Fahrer rechtzeitig informiert. Neben flexiblen Intervallen halten einige Hersteller immer noch an festen Intervallen fest (z. B. Ford, Mercedes Benz). Manchmal kann auch zwischen einem festen oder flexiblen System gewählt werden.

Wie viel kostet eine große Inspektion?

Wie viel eine große Inspektion kostet, kann nicht pauschal beantwortet werden. Denn die Kosten sind unter anderem vom Allgemeinzustand der Verschleißteile abhängig und ob und wie viel Flüssigkeiten nachgefüllt werden müssen. Außerdem kommen hier auch noch die Arbeitsstunden der Mechaniker dazu. Diese liegen in der Regel zwischen 100 bis 150 Euro. Auch müssen bei der großen Inspektion nicht alle Leistungen bezahlt werden. Denn es gibt welche, die sind im Preis enthalten.

Welche Leistungen sind im Preis der großen Inspektion enthalten?

  • Die Kontrolle aller sicherheitsrelevanten Punkte gemäß Herstellervorgaben.
  • Ölwechsel samt Ölfilter. Bezahlt werden muss das Material.
  • Erneuerung der Bremsflüssigkeit. Bezahlt werden muss die neue Bremsflüssigkeit.
  • Wechsel kleiner Verschleißteile wie Innenraumfilter oder Glühbirnen gemäß Herstellervorgaben.
  • Die Dokumentation im Serviceheft.

Folgende Kosten müssen bei der großen Inspektion nach Nachfrage separat bezahlt werden:

  • Sämtliches Material und Arbeitszeiten für Zusatzarbeiten, wie dem Wechsel des Zahnriemens oder der Zündkerzen.
  • Alle Betriebsflüssigkeiten wie Frostschutzmittel, Hydraulikflüssigkeit oder Getriebeöl.

Beispiele für Kosten einer großen Inspektion anhand ausgewählter Modelle

Die hier genannten Kosten sind Schätzwerte, da genaue Aussagen über die Arbeitsstunden und den Stundenlohn sowie die Preise des verwendeten Materials nicht getroffen werden können:

  • 135 Euro für einen Audi A3 (8P1), 1.4 TFSI Ambiente, fällig ab 30.000 Kilometer oder alle zwei Jahre.
  • 75 Euro für einen KIA Cee’d (JD), GT-Challenge, fällig ab 15.000 Kilometer oder einem Jahr.
  • Rund 115 Euro für einen Renault Captur, Dynamique, dabei ist das Inspektionsintervall aber bedarfsorientiert.
  • Rund 130 Euro für einen Skoda Fabia (5J2), Cool Edition, mit einem festen Inspektionsintervall alle 30.000 Kilometer.
  • Ab 145 für einen Toyota Aygo (B4), X nach 60.000 Kilometern oder alle 4 Jahre.
  • 155 Euro oder mehr für einen VW Golf 4 Lim. (1J1) alle 30.000 Kilometer.
  • 305 Euro oder mehr für einen VW Polo 4 Lim. (9N2), Basis alle 60.000 Kilometer.

Kosten der Zusatzreparaturen: Was darf die Werkstatt?

Solange bei der Inspektion keine größeren Mängel festgestellt werden, bleiben die Kosten unverändert. Je mehr Teile oder Flüssigkeiten aber erneuert werden müssen, desto teurer wird die große Inspektion. Dabei darf die Autowerkstatt die Teile aber nicht ohne Rücksprache reparieren oder erneuern. Jeder Mangel muss, samt Reparaturkosten, mit euch abgesprochen werden.

Welche Autowerkstatt führt eine große Inspektion durch?

Neben dem Umfang der großen Inspektion (Reparatur, Austausch Verschleißteile), beeinflusst auch die Art der Werkstatt die Kosten der großen Inspektion. So sind Vertragswerkstätten in der Regel deutlich teurer als freie Werkstätten. Jedoch können Vertragswerkstätten bei größeren Fehlern die bessere Adresse für Reparaturen sein. Denn diese verfügen meist über das passende Spezialwerkzeug. In der Regel gibt es aber keinen Unterschied zwischen einer freien Werkstatt oder einer Vertragswerkstatt. Die große Inspektion kann bei beiden Arten gleichermaßen durchgeführt werden.

große Inspektion auto

Wie lange dauert eine große Inspektion?

Wie lange die große Inspektion dauert, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Nicht nur die Art der durchgeführten Arbeiten bestimmen die Dauer, auch die Herstellervorgaben über die durchzuführenden Arbeiten, die je nach Alter und Laufleistung bei den Modellen unterschiedlich sein können, bestimmen den zeitlichen Aufwand für die Wartungsarbeiten. Aber auch die Kapazität und Auslastung der Werkstatt spielen eine Rolle.

Ist beispielsweise nur ein Ölwechsel erforderlich, könnt ihr das Auto in der Regel bereits nach einer Stunde wieder mitnehmen. Umfangreichere Inspektionen wie ein Zahnriemenwechsel dauern hingegen mehrere Stunden. Generell können Werkstätten euch aber bereits bei der Terminvereinbarung eine grobe zeitliche Abschätzung nennen. Natürlich verschiebt sich das Zeitfenster, wenn bei der großen Inspektion Defekte oder Mängel festgestellt werden.

Wie sieht die große Inspektion bei einem Elektroauto aus?

Elektroautos müssen, wie auch Verbrenner, zur Überprüfung aller sicherheitsrelevanten Teile regelmäßig zur großen Inspektion. Auch hier werden die Zustände der Reifen, die Lichtanlage mit Scheinwerfern, Blinkern und Bremslicht oder die Klimaanlage kontrolliert. Vor allem die Bremsen werden bei E-Autos genau untersucht. Das gilt auch für die Batterie mit ihren sämtlichen Steckverbindungen und dem Ladeanschluss. Hier dürfen keinerlei Schäden erkennbar sein.

Anders als bei Verbrennern wird bei E-Autos bei moderatem Bremsen mit der Motorbremse abgebremst. Dadurch wird Energie gespart. Dafür werden aber die Bremsbeläge weniger stark beansprucht, welche dann kaum verschleißen. Die Bremsbeläge weisen irgendwann eine „polierte“ Oberfläche auf und greifen schlechter. So kommt es vor, dass die Probefahrt bei der großen Inspektion eines Elektroautos auf die Autobahn führt. Hier werden die Bremsen durch die Mechaniker stark betätigt, damit der Belag wieder aufgeraut wird. Bringt das nicht den erwünschten Erfolg, muss der Belag erneuert werden.

Wie sind die Inspektionsintervalle bei Elektroautos?

Die Hersteller geben eigene Wartungsintervalle für die Elektroautos vor. Oder aber die Wartungsintervalle werden vom Bordcomputer berechnet. Es gibt sowohl ein zeitraumbasiertes Intervall als auch ein Intervall, welches auf den gefahrenen Kilometern beruht. In der Regel bewegen sich die Intervalle der Hersteller aber immer zwischen 1 bis 2 Jahren oder zwischen 15.000 und 30.000 Kilometer.

Wie teuer ist die große Inspektion bei einem E-Auto?

Die Kosten der großen Inspektion hängen beim Elektroauto, wie auch beim Verbrenner, vom Verschleiß der Bremsanlage, Lichtanlage, Scheibenwischanlage und Reifen ab. Dazu kommen auch die Kosten für die Erneuerung der Betriebsflüssigkeiten wie Bremsflüssigkeit oder Kältemittel der Klimaanlage. In der Regel wird bei der Wartung der Klimaanlage auch gleich der Pollenfilter erneuert. Gelegentlich muss auch die Kühlflüssigkeit für die Batterie erneuert werden. Zudem ist der Zeitaufwand für die Kontrolle der verbauten Elektronik um einiges höher. Und wenn es auch nur selten vorkommt: Gelegentlich muss die Werkstatt Reparaturarbeiten bei der verbauten Elektronik durchführen. Dabei hängt die Höhe der Kosten von der Zugänglichkeit der zu tauschenden Bauteile ab.

Die Wartungskosten variieren bei den E-Autos ebenso stark, wie bei den Verbrennermotoren.

  • Bei Renault liegt die erste Wartung nach Neuzulassung (hier handelt es sich nur um eine Durchsicht) bei 150 Euro. Die zweite Wartung ist dafür deutlich teurer.
  • Beim Nissan Leaf erfolgt ein Jahr nach der Neuzulassung eine Durchsicht für rund 85 Euro. Im zweiten Jahr sind es dann etwa 150 Euro.

Grundsätzlich könnt ihr davon ausgehen, dass eine große Inspektion bei einem Elektroauto etwa 35 % günstiger ist als bei einem Benziner oder Diesel.

Welche Werkstatt kann eine große Inspektion bei einem Elektroauto durchführen?

Grundsätzlich darf nur geschultes Personal eine große Inspektion an einem Elektroauto durchführen. Hierfür gibt es spezielle Aus- und Fortbildungen, welche im Vorfeld absolviert werden müssen. Diese sind mehrstufig aufgebaut und beinhalten Themen, wie das Arbeiten an nicht-spannungsführenden Teilen bis zu Arbeiten an Hochvolt-Systemen mit der Erteilung der entsprechenden Befugnis. Sobald diese Ausbildung vorliegt, können freie Werkstätten wie auch Vertragswerkstätten den Service anbieten. Bei Vertragswerkstätten sind die Mitarbeiter oftmals besser geschult, die eigene Marke betreffend.

Was gibt es zu beachten, wenn das Auto zur großen Inspektion gebracht wird?

Eines vorweg: Vor der großen Inspektion muss kein Fahrzeughalter Angst haben. Denn anders als beim TÜV besteht hier keine Gefahr des Durchfallens. Grundsätzlich ist es wichtig, das Auto regelmäßig warten zu lassen, um Defekte und Mängel rechtzeitig zu erkennen und zu beheben. Wer sein Auto regelmäßig zur Inspektion bringt, kann damit bei der Hauptuntersuchung viel Geld sparen. Zudem gibt es Möglichkeiten, die Kosten für die Inspektion zu senken. Nicht nur durch das eigenständige Auffüllen der Scheibenwaschanlage. Auch durch die Verwendung einer Diagnose-App wie Carly könnt ihr die Kosten für die große Inspektion senken.

Mit der Carly App die Inspektionskosten senken

Gerade technikaffine Fahrzeughalter können mit dem richtigen Einsatz eines Diagnosegerätes oder einer Diagnose App Geld bei der nächsten großen Inspektion einsparen. Wer zudem auch noch den Ölwechsel selbst durchführt, zahlt nochmals weniger. So könnt ihr mit der Diagnose App von Carly den Fehlerspeicher des Bordcomputers auslesen. Die darin enthaltenen Fehlercodes aus einer Buchstaben-Zahlen-Kombination werden dabei automatisch von der App „übersetzt“. Damit wird schnell ersichtlich, in welchem Fahrzeugbereich der Fehler sitzt und was er bedeutet. Vor der richtigen Analyse der Fehler empfiehlt es sich, veraltete oder unwichtige Fehlermeldungen zu löschen.

Mit einem erneuten Scan mit dem On-Bord-Diagnosesystem werden nur noch die aktuellen Fehlermeldungen angezeigt. Diese können dann entsprechend behoben werden.

Zudem könnt ihr mit der Carly App, je nach Fahrzeugmodell, einzelne Wartungsfunktionen durchführen. So könnt ihr beispielsweise einen Ölwechsel machen und anschließend einen „Service-Reset“ durchführen. Damit verschwindet die Hinweisanzeige im Cockpit, bis zum nächsten fälligen Termin. Das Gleiche gilt auch für das Wechseln der Bremsbeläge. Selbst nach einem Batteriewechsel könnt ihr die neue Batterie registrieren. Zudem könnt ihr bei BMW-Modellen den Zustand der Diesel-Partikel- oder NOx-Filter überprüfen.

Für einige BMW-Modelle und Modelle von Audi, Mini, Seat, Skoda und VW bietet die Carly-App die neue Funktion Smart Mechanic an, die gegen Aufpreis für die App freigeschaltet werden kann. Damit bekommt ihr zu euren Fehlercodes nicht nur eine detaillierte Fehlerbeschreibung, sondern auch Zugriff auf die Originalpläne eures Modells und Tipps zur Ursachensuche und Reparatur.

Warum ist die große Inspektion so wichtig?

Viele Autofahrer glauben, die Hauptuntersuchung und die große Inspektion seien das Gleiche. Dem ist aber nicht so. 

Hier muss aber nochmals betont werden, dass die Hauptuntersuchung (TÜV) und die große Inspektion nichts miteinander zu tun. Denn die Hauptuntersuchung ist dafür da, um die Verkehrssicherheit und Fahrtauglichkeit des Autos festzustellen.

Die Verantwortung für die Hauptuntersuchung liegt außerdem bei staatlich anerkannten technischen Prüforganisationen. Diese sind:

  • TÜV Süd
  • TÜV Nord
  • TÜV Rheinland
  • TÜV Hanse
  • DEKRA

Da die Kontrollinstanzen im Namen immer die Bezeichnung TÜV, die Abkürzung für technische Überwachungsvereine, tragen, ist die HU auch unter dem Namen „TÜV“ bekannt. Der Ablauf der Hauptuntersuchung wird durch die „Richtlinie über die Durchführung der Hauptuntersuchungen und die Beurteilung der dabei festgestellten Mängel an Fahrzeugen“ der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) bestimmt.

große Inspektion notwendig

Dabei werden beim TÜV sämtliche technischen Merkmale eines jeden Fahrzeuges manuell, visuell, aber auch elektronisch überprüft.

Zu den wichtigsten überprüften Teilen der Hauptuntersuchung gehören:

  1. Die Funktion des Lenkradschlosses und des Tachometers.
  2. Die gesamte Bremsanlage.
  3. Die Sichtverhältnisse.
  4. Die Funktion der Lichtanlage (Nah- und Fernlicht).
  5. Die Achsen, Räder, Aufhängungen sowie Reifen.
  6. Die Verkehrssicherheit von Fahrgestell, Reifen, Rahmen und Aufbau.
  7. Der Zustand der Batterie wird überprüft sowie deren Befestigung im Motorraum.
  8. Die Funktion von Hupe und Heizung sowie Gebläse und Lüftung werden kontrolliert.
  9. Die elektrischen Anschlüsse.
  10. Die Umweltverträglichkeit wird einer Prüfung unterzogen. Hier werden Abgas und Geräuschverhalten, und die Dichtheit von Tank und Ölbehälter kontrolliert.
  11. Die Bremskraft wird mittels einer Testfahrt bestimmt, ebenfalls die Funktionstüchtigkeit der Lenkung.

Der TÜV ist gesetzlich vorgeschrieben. Ohne eine gültige Prüfplakette darf ein Auto nicht am Straßenverkehr teilnehmen.

Bei der großen Inspektion dagegen werden Arbeiten erledigt, die die Lebensdauer eures Autos verlängern und die Gefahr vor Defekten verringern soll. Und obwohl die Inspektion im ersten Moment nicht günstig ist, kann damit auf lange Sicht Geld gespart werden.

Denn fehlende oder schlechte Wartungen können einen erhöhten Kraftstoffverbrauch zur Folge haben. Auch können sie einen Leistungsverlust oder Schäden am Motor nach sich ziehen. Grundsätzlich müsst ihr bei der Anmeldung zu einer Inspektion der Werkstatt mitteilen, ob ihr eine große oder eine kleine Inspektion wünscht. Danach orientieren sich dann auch die entstehenden Kosten. In der Regel lassen sich die Kosten für die kleine Inspektion mit einer Diagnose App wie Carly sogar ganz einsparen. Denn wenn ihr euren Ölstand im Blick habt, beziehungsweise bei der Cockpitanzeige zum Ölstandswechsel diesen mit anschließendem Service Reset selbst durchführt, entstehen euch gar keine Kosten.

Generell lassen sich einige der genannten Arbeiten der großen Inspektion ohne Probleme zu Hause selbst durchführen, ohne dafür eine Werkstatt bezahlen zu müssen – wichtig sind sie aber allemal. Zu den Arbeiten, die ihr selbst durchführen könnt, gehören die Überprüfung des Reifendrucks oder das Auffüllen der Scheibenwaschanlage. Auch hier kann die Carly App behilflich sein. Für einige Fahrzeugmodelle könnt ihr euch den Reifendruck und die Temperatur jedes einzelnen Reifens anzeigen lassen. Erledigt ihr diese Punkte vor der großen Inspektion, reduziert sich die benötigte Arbeitszeit und damit auch die Kosten für den Mechaniker. Jedoch muss die Werkstatt, wenn ihr das Auto abgebt, darüber informiert werden. Sonst werden diese Punkte trotzdem überprüft. Doch für die meisten Wartungsarbeiten gilt, dass diese von einem Profi erledigt werden müssen. Denn neben dem benötigten Werkzeug besitzt er auch das entsprechende Know-how, um alle Arbeiten der großen Inspektion vorschriftsmäßig durchführen zu können.

Zudem bestehen gerade die modernen Modelle aus zahlreichen schwer zugänglichen Komponenten und einer viel komplizierteren Elektronik als noch vor 10 Jahren. Dennoch seid ihr mit einem regelmäßig gewarteten Fahrzeug auf der sicheren Seite. Daher sollte der Service auch immer pünktlich durchgeführt werden. Zudem besteht die Gefahr, dass nach einem Unfall die Versicherung wegen eines offensichtlichen Mangels am eigenen Wagen die Kosten nicht übernimmt.

Was ist ein „scheckheftgepflegtes“ Auto?

Übrigens: Die regelmäßigen Wartungen haben noch einen anderen Vorteil. Dieser offenbart sich aber erst beim Verkauf des Wagens. Denn, wurden bei einem Fahrzeug regelmäßig alle vom Hersteller empfohlenen Wartungen und Inspektionen durchgeführt, und gibt es darüber einen lückenlosen Nachweis, dann gilt der Wagen als „scheckheftgepflegt“. Der Marktwert von scheckheftgepflegten Autos ist wesentlich höher als von anderen Modellen. Hier sind die Käufer gerne bereit, etwas mehr auszugeben. Schließlich erhalten sie dafür einen Gebrauchten in 1a Zustand.

Fazit – Die große Inspektion

Anders als die Hauptuntersuchung ist die große Inspektion eine Wartung auf freiwilliger Basis. Dennoch sollte jeder Autobesitzer bereit sein, das Geld dafür zu investieren. Mit der großen Inspektion werden Fehler oftmals frühzeitig erkannt, bevor es zu einem großen Schaden kommt. Damit kann auf Dauer viel Zeit, Ärger und Geld gespart werden. Einige Arbeiten für die Inspektion können auch selbst durchgeführt werden. Dazu gehört beispielsweise der Ölwechsel. Technikaffine Fahrzeughalter können auch die Bremsbeläge erneuern. Mit einer entsprechenden Diagnose App wie Carly kann anschließend ein Service Reset durchgeführt werden, damit die Anzeige im Cockpit wieder verschwindet. Plant ihr zudem, euren Wagen irgendwann zu verkaufen, lohnt sich das Einhalten der vorgegebenen Wartungsintervalle doppelt. Denn scheckheftgepflegte Autos haben einen höheren Marktwert als andere Gebrauchte. Übrigens: Die große Inspektion gibt es für Verbrenner und E-Autos gleichermaßen. Jedoch dürfen nur extra geschulte Werkstätten die Wartung an einem Elektroauto durchführen.

Denke daran, dass jedes Auto unterschiedliche Software und Module eingebaut hat. Daher variieren die spezifischen Funktionen von Modell zu Modell.


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