Die 10 besten BMW Filme – Wir zeigen sie euch!

Jeder sitzt einmal vor dem Fernseher und genießt einen richtig guten Film. Es gehört halt irgendwie einfach dazu, hin und wieder mal einen auf Couch-Potato zu machen und den faulen Hund raushängen zu lassen. Besonders beliebt sind Filme mit Starbesetzung. Aber es müssen nicht immer erfolgreiche Schauspieler die Hauptrolle einnehmen. Jedem fällt ein Film ein, den man wegen der Autos aufdreht. Besonders in Actionfilmen haben Autos eine tragende Rolle, wenn es mal wieder zu einer Verfolgungsjagd kommt oder man schnell vor der Polizei abhauen muss. Wir wollen uns heute mal eine Liste von Filmen anschauen, in denen es der Regie gelungen ist, Autos der Marke BMW richtig in Szene zu setzen. Man muss ja auch sagen, dass sich so ein BMW M wirklich gut dazu eignet, den bösen Jungen zu spielen. 

Also, was sind die 10 besten BMW Filme? Ganz oben auf der Liste der besten BMW-Filme stehen Action-Knaller wie “Mission: Impossible” oder “Fast and the Furious”. In beiden Actionfilmreihen geht es um dicke Karren und ordentlich PS. In “Fast and the Furious” sind Autos sogar Hauptaugenmerk der Handlung. Umso krasser ist es, dass BMW hier einen echt guten Job macht, wenn es darum geht, bei den besten Filmen präsent zu sein. Auffallend präsent sind auch die, sagen wir mal, “normalen” Modelle von BMW. Wir sind oftmals große Motoren und viel PS gewohnt, doch die typischen 3er und 5er Reihen sind ebenso in ihrer zahmen Version häufig zu sehen. Trotzdem sind besonders die Modelle der M Reihe immer ganz vorne dabei, wenn es um PS starke Verbrenner geht. Besonders oft stechen die beiden Modelle M3 und M5 hervor – wahrlich zwei der besten BMW-Modelle.

Aber wir wollen gar nicht zu viel vorwegnehmen. Wer die Filme schon gesehen hat, weiß, wovon wir sprechen. Wer die Filme jedoch noch nicht gesehen hat, könnte etwas geteasert werden. Das tut uns echt leid, aber ohne gehts dann heute leider auch nicht. Wer nicht so viel von Actionfilmen hält, wird bei uns auch bedient. Wir haben unter den 10 besten BMW Filmen auch etwas zu der Entstehung der Marke BMW selbst, und auch eine Dokumentationsreihe über die Entwicklung der 6er Reihe. Ein Must-read für alle Vollblut BMW Fans. Have Fun!

“Overdrive”

Legen wir direkt mal mit einem richtigen Knaller los. Der Film wurde 2017 veröffentlicht und spielt sich in Frankreich ab. Hauptthema des Films sind die beiden Brüder Andrew und Garrett, welche sich auf Diebstähle von Luxusautos spezialisiert haben. Diesmal im Visier: Ein Bugatti. In diesem Film kommen Fans von wilden Verfolgungsjagden und waghalsigen Stunts richtig auf ihre Kosten. Dabei steht ein deutscher immer wieder im Vordergrund: Der 431 PS starke BMW M3 heizt mit Starschauspieler Scott Eastwood ohne Schamgefühl durch die Straßen. Bereits in der Anfangsszene wird der BMW wild umhergeworfen und sein ausgewogenes Fahrverhalten sticht direkt ins Auge. Selbst der Schauspieler gibt sich begeistert. Er ist generell sehr erfreut, wenn er hört, dass mit Fahrzeugen von BMW gedreht wird. Neben dem M3 sind eine Reihe anderer BMWs in “Overdrive” zu sehen. So findet auch ein alter BMW 327 seinen Platz in Südfrankreich. Des Weiteren sind auch Modelle wie das 6er Grand Coupé oder ein Cabriolet der 4er Reihe zu sehen. Was auch richtig cool ist: nicht nur laute und dreckige Verbrennungsmotoren von BMW werden in dem Film gezeigt. Auch ein Auto aus dem Repertoire der Elektroautos wurde mit in den Film aufgenommen. Und wir reden hier nicht von dem eher auf praktikablere Aufgaben ausgelegten i3, sondern vom Flaggschiff und Sportwagen i8, der wie der M3 richtig Dampf unter der Haube hat. Oder besser gesagt, richtig Saft in der Batterie. Zu einer der markantesten Szenen gehört auch noch jene, bei der Andrew auf der Motorhaube des M3 unterwegs ist. Schauspieler Eastwood gibt sich begeistert, er konnte die Energie und Dynamik des Fahrzeuges richtig spüren. Hört sich nach mächtiger Spannung an, aber wir bleiben trotzdem lieber auf unserer sicheren Couch, obwohl wir bereit wären, diese für einen Sitz im Cockpit des M3 einzutauschen.

Fast & Furious 6

Weiter geht es mit einem weiteren Knaller. Diesmal mit dabei: richtig M Power. Aber dazu gleich mehr. Fast & Furious 6 ist 2013 erschienen und seitdem richtig steil gegangen. Unter anderem hat der Film seinen Erfolg natürlich den vorangegangenen Produktionen der Filmreihe zu verdanken. Der Film knüpft auch perfekt an den vorherigen Teil an, bei dem die Crew Mitglieder zwar Kohle ohne Ende haben, jedoch nicht wirklich Orte, an denen sie es ausgeben können. Denn: Sie alle sind im Exil. Mit einem weiteren waghalsigen Job könnten sie sich ihre Freiheit wieder zurückholen. Doch dafür brauchen sie dicke Kisten, mit denen sie durch die Stadt heizen können. Und diese Kisten sind von BMW. Die Truppe wappnet sich mit BMW M5 aus dem Jahr 2005. Und da jeder einen braucht, findet man in Fast & Furious 6 nicht ein, nicht zwei, nicht drei, nicht vier, sondern gleich fünf BMW M5. Zusammen haben sie 2535 PS. Wer nun nachrechnet, kommt auf ganze 507 PS pro Fahrzeug. Diese stammen aus einem 5,0 Liter großen V10-Motor, und der macht richtig Krach. Wer auf der Suche nach mächtiger Action und viel BMW Power ist, hat mit Fast & Furious 6 alles richtig gemacht. Aber was reden wir hier, diese Filmreihe kennt sowieso ein jeder.  Allerdings gibt es hier einen kleinen Hacken. Die beschriebenen M5 sind leider so nicht ganz im Film zu sehen. Für die Aufnahmen wurden nämlich BMW 5er Limousinen ein wenig, sagen wir mal, gepimpt, um nach M5 auszusehen. Bei ganzen 14 Fahrzeugen, die für den Dreh verwendet wurden, ist das aber auch nachvollziehbar. So ein M5 geht dann schon mal ins Geld. Vor allem, wenn man 14 davon benötigt. Trotzdem sehen die BMWs im Film echt schnittig aus. Seid ehrlich, habt ihr es bemerkt?

Mission: Impossible – Phantom Protokoll

Gehen wir nun zu einer weiteren relativ bekannten Serie über. Rund um Hollywoodstar Tom Cruise wurde diese Filmreihe erstmals im Jahr 1996 ausgestrahlt. Bis heute gibt es 6 Teile der Reihe. Weitere zwei Teile sind für 2021 und 2022 geplant. Der Film galt bei seiner Veröffentlichung als der bisher beste Teil der Serie und wird heute nach wie vor zusammen mit dem fünften Teil als dieser angesehen. Es war der bis dato erfolgreichste Action Film weltweit, bis er ein Jahr später von “Skyfall” abgelöst wurde. Von diesem Erfolg konnte auch der deutsche Autobauer BMW profitieren. Wieder einmal hat BMW es geschafft, sich die Rolle in einem erfolgreichen Actionfilm zu sichern. Diesmal war ein wirklich besonderes Auto dabei, welches zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht auf dem Markt war. Die Rede ist vom BMW Concept Vision Efficient, welcher erstmals auf der IAA 2009 vorgestellt wurde. Zwei Jahre später wurde die Nachfolgestudie namens BMW i8 vorgestellt. Das Auto wurde von BMW als Konzeptstudie entworfen und sollte als Technologieträger für Energiespartechniken dienen. Die ersten Serienfahrzeuge der Welt wurden im Juni 2014 ausgeliefert. Seit Beginn der Produktion wurden rund 20.500 Fahrzeuge gebaut und ausgeliefert, bevor die Produktion 2020 eingestellt wurde.

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BMW entwickelte für das Auto ein eigenes Plug-in-Hybrid System bestehend aus einem 1,5-Liter-Dreizylinder-Ottomotor mit Turbolader und einem Elektroantrieb. Bei der Versorgung des Elektromotors setzte BMW auf eine Lithium-Polymer-Batterie, welche selbst an der eigenen Haushaltssteckdose laden kann. Der größere Teil der Leistung kommt von dem Verbrennungsmotor mit einem maximalen Drehmoment von 320 Nm und 231 PS. Dieser sitzt hinter dem Fahrer und treibt die Hinterräder an. Die Vorderachse wird von dem Elektromotor angetrieben, welcher eine Kraft von 131 PS und 250 Nm Drehmoment abgibt. Insgesamt kommt der BMW i8 damit auf 362 PS, wobei seit Mai 2018 eine verschärfte Version mit 374 PS verfügbar war. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 4,4 s und die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeriegelt. Der Antrieb wurde von 2015 bis 2019 als “Engine of the Year” gekürt. 

So gibt es in “Mission: Impossible – Phantom Protokoll” zwar nicht so viel rohe Verbrenner Power wie in den beiden bereits vorgestellten Filmen, doch das Erscheinen eines futuristischen Hybrid-Sportwagens war definitiv etwas Neues. Einen direkten Nachfolger hat BMW noch nicht gebaut, jedoch bietet BMW seit 2019 das M8 Coupé und M8 Cabrio an, die mit alt bekannten V8-Motoren und typischen BMW Linien die Massen für sich begeistern.

The Chase – Die Wahnsinnsjagd

Für alle Old-school Lover wird dieser Film schon interessanter sein. Erschienen im Jahr 1994 geht es in “The Chase” um eine wilde Verfolgungsjagd, mit, ja ihr denkt richtig, einem BMW. Genauer gesagt handelt es sich um einen BMW 325is Coupé mit dem Baujahr 1993. Der Film dreht sich im Großen und Ganzen um eine Geiselnahme die mit einer Flucht endet. Zu Beginn hält Jack an einer Tankstelle um zu tanken. Er kauft auch einen Schokoriegel, der noch wichtig wird. Als zwei Polizisten den Shop betreten, erhalten sie einen Funkspruch. Diesem zu Folge ist ein silberner Golf gesucht, der genau auf jenen von Jack zutrifft. Jack verneint die Frage der Polizisten, ob er der Besitzer des silbernen Golfs sei. In diesem Moment bekommt Jack das Wechselgeld “Fünf Dollar für Nummer Fünf” ausgehändigt.

Die Polizisten wissen nun, dass es sich um den gesuchten Wagen handelt. Jack reißt die junge Natalie an sich und drückt ihr den Schokoriegel an den Rücken, um eine Waffe zu imitieren. Die Polizisten händigen Jack ihre Dienstwaffen aus und Jack flüchtet samt der Geisel in ihrem roten BMW.

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Bis an das Ende des Films weichen sie nicht von dem Auto ab. Es ist in fast jeder Szene zu sehen, und es ist eine gelungene Platzierung des deutschen Autobauers. Doch der BMW ist mehr als ein Nebendarsteller.

Das Auto kann gleich nach der Geiselnahme sein Können unter Beweis stellen, als dieser von drei Polizeiwagen verfolgt wird. Ein Helikopter fängt die Szene ein und der rote BMW ist in sämtlichen lokalen Nachrichten zu sehen. Natalie, die aus mysteriöser Weise gefallen an Jack findet, entscheidet sich mit Jack zusammen für eine Flucht nach Mexiko. Die beiden laufen einer Straßensperre auf, doch Natalie trickst die Polizisten aus und die beiden können weiter fliehen. Dies ist auch das Ende des roten BMWs in dem Film. 

Mission 8 – Von der ersten Idee bis zum ersten Rennen

Wir haben uns bislang nur mit actionreichen Spielfilmen auseinandergesetzt. Diese sind richtig cool anzusehen und vertreiben einem gerne die Zeit. Unser nächster Film hat aber etwas, was die anderen nicht haben. Er basiert auf einer wahren Geschichte. Es handelt von dem Werdegang des neuesten BMW-Rennfahrzeugs. Wir präsentieren den BMW M8 GTE.

Zunächst einmal, was ist der M8 GTE. Der BMW M8 GTE wurde im Gegensatz zu dem Kundensport Konzept in der GT3-Klasse eingesetzten BMW M6 GT3 für den Werkseinsatz entwickelt. Es bietet daher bezüglich der aerodynamischen und Fahrwerksstechnischen Einstellungen wesentlich mehr Möglichkeiten als das Kundensportfahrzeug. Das liegt daran, dass sowohl Fahrer als auch Ingenieure über das Wissen und auch die Möglichkeiten für genauere Abstimmungen verfügen.

Zum Motor sind leider nicht sonderlich viele Daten vorhanden. Man weiß aber, dass es sich um eine Variante des S63 aus dem Hause BMW handelt. Der 4.0 Liter große V8 Motor leistet laut Schätzungen “über 500 PS”, welche über die Hinterachse auf die Straße übertragen werden. 

Auch die sportliche Entwicklung des M8 GTE ist durchaus sehenswert. Das Rennfahrzeug bestritt im Januar 2018 bei den 24 Stunden von Daytona sein erstes Rennen. Die beiden eingesetzten M8 belegten die Plätze sieben und neun und sammelten wichtige Erkenntnisse für den angestrebten Einsatz bei den 24 Stunden von Le Mans. Bei einem weiteren Rennen der amerikanischen Rennserie IMSA konnte der BMW auf Platz zwei fahren, was durch die stetige Verbesserung und dem Lernen aus Fehlern möglich wurde.

Neben den zahlreichen Erfolgen des Autos gibt der Film aber auch Einblicke in die vielen Tiefen des Projektes. Der Film wurde von BMW Motorsport abgedreht und die involvierten Personen haben keine Scheue davor, auch die Schattenseiten der Reise zu zeigen. Ebenso bekommt man als Zuseher tiefe Einblicke in die Entwicklung, was besonders im Rennsport immer seltener wird. Alles in allem ein wirklich gelungener Film, egal, ob man an der Entwicklung des Fahrzeugs oder einfach an einer interessanten Doku interessiert ist. 

Mission: Impossible – Rogue Nation

Weiter geht es mit einem alten Bekannten. Naja, die Macher von “Mission: Impossible” scheinen einen Narren an den Fahrzeugen von BMW gefressen zu haben. “Rogue Nation” ist der Nachfolger von dem bereits erwähnten Film “Mission: Impossible – Phantom Protokoll” und wurde 2015 veröffentlicht. Neben dem Hauptdarsteller Tom Cruise spielt die Schauspielerin Rebecca Ferguson eine weitere Hauptrolle. Auch ein BMW darf wieder in die Hauptrolle schlüpfen. Dieses Mal haben sich die Regisseure aber nicht für eine Konzeptstudie entschieden, sondern ein bereits Markt erprobtes Auto genommen. Es geht um den BMW M3 aus dem Jahr 2015, der mit seiner “Silverstone Metallic” Lackierung in Erinnerung bleibt. Gehen wir aber vorher kurz auf das Geschehen im Film ein.

Nachdem die “Impossible Mission Force”, welcher Ethan Hunt (Tom Cruise) angehört, aufgelöst wird, da sie ein wenig viel kaputt machen, entsteht eine Untergrundorganisation namens “Syndikat”. Diese strebt eine neue Weltordnung an, wie es in Action Filmen nun mal gang und gäbe ist. Damit dies aber nicht geschieht, entscheidet sich Hunt die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Dafür holt er sich von der britischen Agentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson) Unterstützung. Gemeinsam versuchen sie, die Untergrundorganisation zu Fall zu bringen. 

Eine der actionreichen Szenen spielt sich auf den Straßen Marokkos ab. Bei einer Verfolgungsjagd kommt der angesprochene M3 zum Einsatz und wird gekonnt in Szene gesetzt. 

Zu den Daten: Namenskürzel des eingesetzten BMWs ist F80. Er ist die fünfte Generation des M3, welche Mitte der 90er Jahre ihren Anfang findet. Der F80 wurde von 2014 bis 2020 gebaut und wurde dann von der nächsten Generation G80 abgelöst. Den M3 gibt es in dieser Ausführung nur als viertürige Limousine, die ähnlich motorisierten Coupés und Cabriolets werden als M4 verkauft. Angetrieben wird der silbergraue Bayer von einem Reihensechszylinder Motor mit 3.0 Liter Hubraum. Er leistet maximal 317 kW (431 PS) und sein maximales Drehmoment liegt bei 550 Nm. Damit schafft er die Beschleunigung auf 100km/h in 4,1 bzw. 4,3 Sekunden. Der Unterschied entsteht durch die beiden verschiedenen Getriebe. Zur Auswahl standen ein Sechsgang-Getriebe mit manueller Schaltung und ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, wobei letzteres den niedrigeren Wert erzielen konnte. 

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New York Taxi

“New York Taxi” ist eine Neuverfilmung der Komödie “Taxi” aus dem Jahr 1998. Markant für die Neuverfilmung ist das Aufgebot an bekannten Hollywood Gesichtern. Der Film zeichnet sich durch die humorvollen Szenen aus, wobei das eigentliche Geschehen schon fast in den Hintergrund rückt. Markant ist vor allem, das Polizist Washburns (Jimmy Fallon) keinen eigenen Führerschein besitzt. Man möchte meinen, dass das in New York City kein Problem wäre, doch um zwei silberne BMWs nach einem Banküberfall zu schnappen, bedarf es durchaus einer Fahrlizenz. Also nimmt sich Washburns kurzerhand ein Taxi, und zwar das Taxi von Belle. Mit einem Knopfdruck verwandelt sich das Taxi in eine Rennmaschine und sie beginnt die Verfolgung. Doch die Verfolgung fällt nicht leicht. Die Bankräuberinnen, angeführt von Vanessa, haben sich in der Zwischenzeit umgezogen. Oder besser gesagt, ausgezogen, denn sie sind nur noch im Bikini unterwegs. Die Räuberinnen sitzen dabei in zwei silbernen BMW M3 mit 343 PS. Gespielt werden diese unter anderem von dem brasilianischen Topmodel Gisele Bündchen. Der Film setzt diese Attraktivität humorvoll ein und bedient das ein oder andere Klischee, in denen die leicht bekleideten Damen vor den Sportwagen posieren, bevor es wieder zu wilden Verfolgungsjagden kommt. Alles in allem ist der Film sehr unterhaltsam und wer Fan des BMW M3 ist, kommt definitiv auf seine Kosten. 

Nun aber zum Auto. Genauer gesagt handelt es sich bei den beiden grauen BMWs um das Modell M3 E46. Der E46 ist die dritte Generation der M3 Reihe und wurde bis 2006 gebaut. Er hat einen 3.2 Liter Reihensechszylinder Motor, welcher besonders für seine hohen Drehzahlen bekannt ist, was auch im Film für gute Laune sorgt. Mit 343 PS ist er reichlich für aufregende Verfolgungsjagden gewappnet und sein Hochdrehzahlkonzept hilft ihm bei der agilen Fahrweise, da er bereits 80 Prozent des Drehmoments bei nur 2000 Umdrehungen/min erreicht. Dieser Wert reißt auch bis 8000 Umdrehungen nicht wirklich ab. 

Lethal Weapon 2 – Brennpunkt L.A

Gehen wir nun noch ein wenig weiter in die Vergangenheit. Der amerikanische Actionfilm “Lethal Weapon 2 – Brennpunkt L.A.” wurde im Jahr 1989 für die Öffentlichkeit zugänglich. 

Der Film wird von den Schauspielern Mel Gibbson und Danny Glover gespielt, die in die Rolle von LAPD Detektiven schlüpfen. Zu Beginn findet eine wilde Verfolgungsjagd mit einer Gruppe von Drogendealern statt. Zur Flucht bedienen sich die Verbrecher eines BMW M635CSi. Dieser wurde ab 1975 produziert und war das erste Modell der 6er Reihe. Er hat einen unverkennbaren Look und ist auf jeden Fall ein echter Hingucker. Das Auto im Film war mit 210 kW das stärkste damals erhältliche Modell und hatte einen Hubraum von 3.5 Liter, was für die damalige Zeit eine beachtliche Leistung war. Ein erwähnenswertes Element des Autos war auch das 1972 eingeführte Fahrer bezogene Cockpit. Das war nichts anderes als eine Ausrichtung der Bedienelemente und Anzeigen zum Fahrerplatz. Das Designelement hielt sich bei allen Serienmodellen bis in das Jahr 1997. Der BMW M635CSi war außerdem länger und breiter als sein Vorgänger, und das schwerere und steifere Chassis war während der Crashtest entwickelt worden und bot mehr Sicherheit als der Vorgänger.

Zurück zum Film. Die Verfolgungsjagd endet mit einer Kollision des roten BMWs mit einem Streifenwagen, wobei der Wagen der Verbrechen in das Schaufenster eines Lampenladens fliegt. Gott sei Dank hatte BMW aber zuvor die Karosserie verstärkt, was den Gaunern die Flucht ermöglichte. Zurück blieben die Ermittler mit einem Kofferraum voll mit geschmuggelten Goldmünzen. 

A Car is born – Die Entwicklung eines Sportwagens

Zu Beginn der 2000er Jahre erhielten Dokumentarfilme einen Aufschwung. Der Sender Discovery Channel hat sich dabei einen Namen für hochwertige Dokumentationen gemacht. “A car is born – Die Entwicklung eines Sportwagens” fokussiert sich auf die Entstehung der 6er Reihe und wurde von Discovery Channel Deutschland in Koproduktion mit Discovery Channel Kanada produziert. Die Doku wurde 2004 ein weiteres Mal ausgestrahlt und in drei Teile geteilt. Sie zeigen die unterschiedlichen Schritte bis hin zu dem fertigen Auto.

Im ersten Teil der Reihe wird die Entwicklung von Konzept und Design beleuchtet. Zu sehen sind drei Designer wie sie einen Sportwagen von Grund auf neu designen, der an die legendären Tage vorheriger Automobile anknüpfen soll. Bereits 24 Monate bevor die neue 6er Reihe für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, stehen das Coupé und das Cabrio auf einem Testgelände in Frankreich. All das geschieht noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit.  OBD2 Diagnosegerät – Was ist das und wie funktioniert es?

Damals wie heute finden sich vor dem Start eines neuen Autos Erlkönige auf den Straßen. Ihre auffälligen Lackierungen sollen so viele Details wie möglich verschleiern. Das Konzept hat sich bewährt und wird noch immer von Autobauern angewendet. Denn jeder weiß, nur Straßenkilometer sind echte Kilometer. Da hilft auch penibles testen an Computern und Prüfständen nichts. Das Auto muss mehrere Tests rund um den Globus bestehen, bei denen Erprobungsteams jede Kleinigkeit überwachen und aufschreiben. Begleitet die Teams mit in die beliebtesten Städte Japans, um dann weit weg vom Leben an den Polarkreisen weiter zu testen. Dem Auto als auch dem Team wird in dieser Phase alles abverlangt.

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Doch all das Testen und Prüfen findet seine Bestätigung in einem fertigen Produkt. Nun liegt es an den Werken, die Teile zu produzieren und richtig zusammen zu setzen. Ein Vorhaben, das mit neuen Herausforderungen und Problemen ein hohes Maß an Disziplin fordert. Eine beschleunigte Automobilentwicklung erfordert eine hohe Flexibilität der Werke und bringt den ein oder anderen Kopf zum Qualmen.

Beat the Devil

“Beat the Devil” ist ein Kurzfilm von neun Minuten Länge. Er ist Teil der Filmreihe “The Hire” von Tony Scott und wurde 2002 als Werbefilm von BMW in Auftrag gegeben. In dem Film hat der junge James Brown seine Seele an den Teufel verkauft. Nun, da er alt ist, würde er den Vertrag gerne neu aushandeln. Wenn James Brown wieder jung sein möchte, muss er ein Rennen gegen den Teufel selbst fahren und dieses gewinnen. Wenn er es schafft, macht ihn der Teufel wieder jung. Mit einem BMW Z4 liefert sich Brown ein Rennen mit dem Teufel, welches quer durch Las Vegas führt. Das Auto des Teufels kollidiert mit einem kreuzenden Zug und explodiert daraufhin. Brown gewinnt und erhält seine Seele zurück. Z4 sei Dank.

Der BMW Z4 ist seit 2002 erhältlich und wurde mit diesem Film beworben. Sein Vorgänger war der Z3, welcher nach Start des Z4 nicht mehr produziert wurde. Die erste Generation war ab 2006 auch als Coupé erhältlich und wurde bis zur Einführung der zweiten Generation 2009 gebaut. Grundsätzlich ist der Z4 eine Roadster-Baureihe und wird seit der zweiten Generation auch rein als solcher gebaut. Seit 2018 ist die dritte Generation erhältlich und trägt die interne Bezeichnung G29. Dieser wurde gemeinsam mit Toyota entwickelt und findet sein Pendant als Coupé im GR Supra. Der Z4 leistet bis zu 340 PS und hat dabei einen Hubraum von 3.0 Litern. 

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