An diesen Orten solltest du dein Navi im Auto platzieren

Ein Navi ist heute bei der immer komplizierter werdenden Verkehrsführung fast nicht mehr wegzudenken. Auch für unser neues Auto haben wir uns eines gekauft. Doch vor dem Anbringen stellten wir uns die Frage: Wo das Navi im Auto platzieren?

Also, wo das Navi im Auto platzieren? Ein Navi soll blendungsfrei und nicht im Sichtfeld platziert werden. In großen Wägen empfiehlt sich der linke, untere und in kleinen Wägen der mittlere, untere Bereich der Windschutzscheibe. Eine bessere Alternative ist die Befestigung am Armaturenbrett. Das Navi nicht vor Airbags platzieren.

Ein Navi kann extrem hilfreich sein. Doch die Frage wo man das Navi im Auto platziert, ist für eine sichere Fahrt entscheidend.

Navi an der Windschutzscheibe oder am Armaturenbrett platzieren

In großen Wägen wird eine Platzierung in der linken, unteren Ecke oder am Armaturenbrett empfohlen. Das Navi sollte immer unter dem Sichtfeld platziert werden, sodass keine blinden Flecken oder tote Winkel entstehen.

In mittleren bis kleinen Wägen soll das Navi im mittleren Bereich unter der Windschutzscheibe oder am Armaturenbrett befestigt werden. Auch hier ist es wichtig, dass das Navi immer unter dem Sichtfeld platziert wird.

Durch selbstklebende Befestigungsschrauben oder durch Befestigungssysteme für den Lüftungsschlitz kann das Navi auch am Armaturenbrett platziert werden.

Navi am Armaturenbrett platzieren

Die Platzierung des Navis am Armaturenbrett bringt viele Vorteile gegenüber der Platzierung an der Windschutzscheibe. 

Die Vorteile, die sich daraus ergeben, liegen auf der Hand: der Fahrer hat immer einen guten Blick auf das Navi, die Blendung wird minimiert und der Sichtbereich ist frei.

Eine Variante ist das Anbringen über Klebepads. Dies sind selbstklebende Befestigungssysteme, die auf das Armaturenbrett geklebt werden müssen. 

Der Vorteil: das Navi ist im Auto fest und sicher platziert. Der Nachteil: die Klebepads hinterlassen oft Kleberückstände.

Es gibt allerdings noch andere Varianten, wie magnetische Navi-Halter oder Befestigungssysteme für die Lüftungsschlitze. Hier muss aber besonders auf die Verlässlichkeit der Halterung geachtet werden.

Das Navi soll im Auto so platziert werden, dass es fest sitzt und bei wilden Kurvenfahrten oder Schlaglöchern nicht verrutscht oder herunterfällt.

Navi am falschen Ort platziert

Die Frage „Wo das Navi im Auto platzieren?” ist deshalb von enormer Bedeutung, denn eine falsche Platzierung kann wirklich gefährliche Folgen haben.

Navis können bei falscher Platzierung für Ablenkung sorgen oder das Sichtfeld einschränken. Dies birgt eine Gefahr für Fahrer, Mitfahrer, aber auch andere Verkehrsteilnehmer.

Denn durch falsch platzierte Navis entstehen zum Beispiel blinde Flecken oder tote Winkel. Das Navi hängt dann im Sichtbereich des Fahrers und versperrt ihm die Sicht auf die Straße.

Ist dies der Grund für einen Unfall, gibt es hier schnell Ärger. In der Schweiz werden sogar Bußgeld Strafen verhängt, wenn das Navi nicht richtig platziert war.

Die Vorschrift lautet: Das Navi muss so im Auto platziert werden, dass dem Fahrer 75 Zentimeter über der Sitzfläche 12 Meter freie Sicht zur Verfügung stehen.

Navi ohne Blendung platzieren

Des Weiteren sollte ein Navi so platziert werden, dass keine Blendung des Fahrers entsteht und der Bildschirm zudem gut einsehbar ist. 

Der Fahrer muss schnell alle Informationen erhalten und sich nicht erst verbiegen müssen, um die Anweisungen zur erkennen. Eine Bedienung während der Fahrt ist verboten.

Navi nicht vor Airbags platzieren

Wird ein Navi am Armaturenbrett platziert, muss man immer darauf achten, wo die Airbags im Auto zu finden sind. Bei einem Unfall kann das Navi sonst bei ausgelösten Airbags zu einem gefährlichen Geschoss werden.

Navi vor Airbag

Smartphone Navi im Auto platzieren

Aktuelle Smartphones sind zu richtigen Alleskönnern geworden. Eigentlich braucht man ja gar kein Navigationsgerät mehr – man hat ja schließlich sein Smartphone.

Der bekannteste Vertreter der kostenlosen Smartphone-Lösungen ist hier wohl Google Maps. Auch aktuelle Verkehrsinformationen bekommt man hier.

Doch auch die bekannten Navigationsgeräte-Hersteller sind in diesem Bereich vertreten. Sie bieten den Kunden verschiedene Möglichkeiten zur On- und Offline-Routenplanung per App.

Für Smartphones gelten allerdings dieselben Regeln zur Platzierung, wie auch für das Navigationsgerät: Smartphone Navi im Auto immer blendungsfrei und außerhalb des Sichtfeldes des Fahrers platzieren.

Was ist besser? Navigation per Smartphone oder Navi?

Das Smartphone hat man doch immer dabei. Natürlich ist das die beste Lösung, denkt man sich zuerst. Doch beim genaueren Hinsehen unterliegen die Vorteile der Routenführung auf dem Smartphone laut dem ADAC dann doch dem gebräuchlichen Navi.  

Nachteile der Navigation per Smartphone

Der ADAC hat einige Punkte veröffentlicht, die deutlich machen, wieso die Navigation per Smartphone den „echten“ Navis unterliegt. Doch was sind die Nachteile der Navigation per Smartphone?

  • Angebotene Apps unterscheiden sich enorm
  • Auswahl der richtigen App erweist sich als schwierig
  • Stabilität der Anwendung
  • Weitere Kosten durch Datenübertragung und In-App-Käufe
  • Stromanschluss über Zigarettenanzünder und zusätzlich Handyhalterung notwendig
  • Strafen für Handy Nutzung möglich (bei Bedienung während der Fahrt)
  • Handybildschirme sind kleiner als die der Navis

Das Fazit des ADACs lautet deshalb wie folgt: Smartphone können lediglich als Kompromiss gesehen werden. Für Vielfahrer wird ein „echtes“ Navi empfohlen.

Keines der getesteten Apps kommt also an die Leistung eines Navigationsgerätes heran. Sie bieten weniger Komfort und teilweise auch weniger Leistung.

Vorteile des „echten“ Navis

  • größerer Bildschirm und leichtere Einsehbarkeit
  • einfache und schnellere Bedienbarkeit 
  • mehr Sicherheit durch schnelle Bedienung
  • Immer die beste Route durch TMC (engl. Traffic Message Channel)
  • Point of Interests (Restaurant, Tankstelle, etc.) können mit nur einer Berührung angezeigt werden
  • Geschwindigkeitskontrolle
  • Parkassistent
  • keine weiteren Kosten durch Datenvolumen oder In-App-Käufe

Was sind die besten Navis? Und wie viel kosten sie?

Laut dem Navigationsgeräte Vergleich 09/2019 der Seite Bußgeldkatalog, ist der Vergleichssieger das TomTom GO 620. Dieses Navi wurde mit der Schulnote „sehr gut“ ausgezeichnet und ist für etwa 199 bis 238 Euro erhältlich.

Smartphone als Navi platziert

Es punktet durch 6 Zoll Bildschirmgröße, weltweiten Kartenmaterial, manuelle Eingabe und Spracheingabe, Staumelder, Blitzerwarner, Geschwindigkeitsassistent, Parkassistent, und neben vielen weiteren Vorteilen auch mit lebenslang kostenlosen, täglichen Kartenupdates.

Drei Navis erhielten die Auszeichnung „sehr gut“

Dicht gefolgt wird das TomTom GO 620 vom Garmin DriveSmart 65 und TomTom GO Essential. Diese erhielten ebenso wie der Testsieger die Schulnote “sehr gut”, haben unter anderem aber statt weltweiter Karten nur Karten für Europa im Angebot.

Die Preise sind vergleichbar mit dem TomTom Go 620.

Testsieger im Preis-Leistungs-Verhältnis punktet mit Note „gut“

Der Testsieger im Preis-Leistungs-Verhältnis ist das TomTom Via 52. Dieses Navi wurde mit der Note „gut“ ausgezeichnet und bringt vor allem weniger Schnittstellen mit sich. Es beinhaltet Karten für Europa und kostenlose Kartenupdates.

Der Preis liegt mit 122 bis 200 € Anschaffungskosten knapp 100 Euro unter dem Preis der Testsieger.

Was muss ein gutes Navi haben?

Bei einem Vergleich der angebotenen Navigationsgeräte schaffen die vielen Extras zunehmend an Verwirrung. Braucht man 152 Karten für die Welt oder reichen Karten für Europa? 

Benötigt man eine Wi-Fi Schnittstelle und eine Kompatibilität mit Siri oder einem Messenger Dienst? Will man einen Parkassistenten oder findet man auch so einen Parkplatz? Wie viel Geld muss man ausgeben?

Diese Frage könnt ihr euch wohl nur selbst beantworten. Macht doch einfach eine Liste und schreibt auf, was ihr von eurem Navi erwartet.

Danach sucht ihr nach einem aktuellen Vergleich im Internet und überprüft die als gut bewerteten Navis auf die verfügbaren Funktionen, die gegebenenfalls folgenden Zusatzkosten  und den Anschaffungspreis.

So werdet ihr das für euch passende Navigationsgerät mit Sicherheit schnell finden.

Weitere Fragen:

Wenn man ein Navi so betrachtet, kommt bei uns die Frage auf: Wer hat das Navi erfunden? 

Also, wer hat das Navi erfunden? Der Erfinder des Navigationsgerätes ist Alfred Lee Lewis. Das Ziel seiner Erfindung war es den Kampfflugzeugen und später Schiffen und U-Booten, im Zweiten Weltkrieg die Orientierung im Kampf zu erleichtern. Damals basierte die Ortung auf dem LORAN-C-System. Heutige Navis kommunizieren über GPS.

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Die wohl ersten Navigationsgeräte wurden Anfang des Zweiten Weltkriegs entwickelt. Ihr Erfinder: Der amerikanische Anwalt und Erfinder Alfred Lee Loomis. 

Das Ziel war es den Kampfflugzeugen und später den Schiffen und U-Booten eine Orientierung im Kampf zu erleichtern.

Diese ersten Modelle unterschieden sich aber noch von den heutigen Navigationssystemen. Die Ortung basierte auf dem sogenannten LORAN-C-System, welches über das Senden von elektrischen Impulsen an große Funkmasten arbeitet und sehr wetterabhängig ist.

Heutige Navigationsgeräte funktionieren mit dem Ortungssystem GPS. Das „Global Positioning System arbeitet über Signalaustausch mit solarbetriebenen Satelliten. Nach Empfang von mindestens drei aktivierten Satelliten berechnet das Navi seine Position anhand einer mathematischen Formel.

Bei neue Navigationsgeräten liest man oft “DAB + Navi”. Da fragt man sich doch: was bedeutet DAB + Navi?

Also, was bedeutet DAB + Navi? DAB steht für Digital Audio Broadcasting. Dieser Übertragungsstandard wird für den terrestrischen Empfang von Digitalradios verwendet. Es gibt auch Navis, die diese Empfangsart anbieten. Durch die diese Art der Übertragung können zum Beispiel Live-Traffic-Daten von Radiosendern abgerufen werden.

Ein Feature, dass oft genannt wird ist der „TMC-Empfänger”. Oft fragt man sich: was ist ein „TMC-Empfänger”?

Also, was ist ein TMC-Empfänger? TMC steht für Traffic Message Channel und empfängt in digitaler Form Verkehrsbeeinträchtigungen über UKW-Signale. Anhand dieser Verkehrsnachrichten berechnen Navis die Fahrzeit und Routen zur Umfahrung von Staus oder Verkehrsbehinderungen. Dies wird als dynamische Zielführung bezeichnet.

Man will sich ja nicht für jede noch so kurze Strecke ins Auto setzen. Also – dann fahren wir heute mal mit dem Fahrrad. Doch genau kennen wir den Weg auch nicht. Unsere Frage: Gibt es auch Navigationsgeräte für Fahrräder?

Also, gibt es auch Navigationsgeräte für Fahrräder? Für Fahrräder gibt es verschiedene Möglichkeiten für Navigationsgeräte:

  • Smartphones-Apps mit beliebten Fahrrad-Routen. Hier ist eine Smartphone Halterung für eine sichere Fahrt unabdingbar.
  • Fahrradcomputer von bekannten Navi-Herstellern
  • Auto-Navi mit passender Halterung für den Fahrradlenker
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Theoretisch könnte man ja mit passender Halterung einfach sein Auto-Navi verwenden. Doch für ambitionierte Fahrradfahrer haben die bekanntesten Hersteller auch sogenannte Fahrradcomputer mit Navigation im Angebot.

Neben den normalen Navigationsgeräten gibt es aber auch zahlreiche Apps für Smartphones, die die beliebtesten Fahrrad-Routen ausweisen. Das Handy muss in diesem Fall sicher in einer Halterung am Lenker installiert werden.

Die Fahrt auf einem Motorrad ist für viele ein einzigartiges Gefühl von Freiheit. Doch auf einem Motorrad ist es umso wichtiger, dass die Routenführung einfach und ohne Ablenkung geschieht. Die Frage ist, gibt es spezielle Navigationsgeräte für Motorräder?

Also, gibt es spezielle Navigationsgeräte für Motorräder? Für Motorräder gibt es tatsächlich spezielle Navigationsgeräte. Zwar kann auch das Smartphone mit Hilfe einer Halterung und Schutzhülle am Lenker angebracht werden, aber es empfiehlt sich ein spezielles Motorrad-Navi zu verwenden. Diese sind größer und optimal gegen äußere Einwirkungen geschützt.

Auch Motorradfahrer brauchen bei der Streckenfindung Unterstützung. Zwar gibt es Halterungen und wasserfeste Hüllen zur Installation eines Smartphones am Motorrad-Lenker, doch es empfiehlt sich ein professionelles Motorrad-Navi zu verwenden.

Zum einen beschränken sich diese auf die für die Routenführung notwendigen Informationen und lenken nicht durch Anrufe, Nachrichten oder Benachrichtigungen von Apps ab.

Zum anderen sind die Bildschirme weitaus größer und deshalb besser lesbar. Ist eine Karte besser und vor allem schneller lesbar, hat dies eine direkte Auswirkung auf die Sicherheit: Der Fahrer kann schneller wieder auf die Straße schauen.

Die Navigationsgeräte für Motorräder funktionieren genauso wie herkömmliche Auto-Navis – nämlich über GPS. Doch im Gegensatz zu den Auto-Navis, ist es Wind und Wetter ausgesetzt. 

Da es auf dem Motorrad kein Dach gibt und Sonne und Regen ohne Schutz auf das Navi einwirken, verfügt es über eine Sonnenblende und ist in den meisten Fällen unempfindlich gegenüber Wasser, Dreck und Staub.

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