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Das Skoda Diagnosegerät – wann benötige ich es?

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In der Fachpresse und in den verschiedenen Medien im Internet wird immer wieder über Skoda Diagnosegeräte berichtet. In den meisten Fällen wird aber nicht darauf eingegangen, wann ein Skoda Diagnosegerät sinnvoll sein kann beziehungsweise tatsächlich benötigt wird. Wir möchten in diesem Artikel darauf eingehen und praktische Beispiele nennen, wann ein Skoda Diagnosegerät zweckmäßig eingesetzt werden kann.

Die Motorkontrollleuchte und ihre Folgen!

Eine der schlimmsten Überraschungen bei einer Autofahrt kann das plötzliche Aufleuchten der Motorkontrollleuchte sein. Dies passiert meistens dann, wenn lange Fahrten anstehen oder das betreffende Fahrzeug unbedingt benötigt wird. Die Motorkontrollleuchte weist auf Probleme im Fahrzeug hin, bietet aber nur eingeschränkte Informationen, die von den meisten Autofahrer oft nicht richtig gedeutet werden können. Deswegen möchten wir zuerst auf die verschiedenen Fehler eingehen, die die Motorkontrollleuchte anzeigen kann. Etwas später informieren wir dich in diesem Text darüber, wann ein Skoda Diagnosegerät benötigt wird.

Die Motorkontrollleuchte ist genormt und sieht in jedem Fahrzeug gleich aus. Sie stellt einen stilisierten Motor dar, der beim Einschalten der Zündung kurz aufleuchtet. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Leuchte funktioniert und bei der Fahrt Fehler anzeigen kann. Dieses ist der Grund, warum sie einige Sekunden lang aufleuchtet, sobald du das Fahrzeug einschaltest. Erst wenn sie nicht mehr ausgeht oder anfängt zu blinken, kann dies ein Zeichen für Probleme im Fahrzeug sein. Aus diesem Grund wollen wir näher auf die verschiedenen Anzeige-Möglichkeiten der Motorkontrollleuchte eingehen.

Die Motorkontrollleuchte leuchtet beim Starten des Motors kurz auf

In diesem Fall liegt kein Fehler vor. Das kurze Aufleuchten beim Einschalten der Zündung ist eine Kontrollfunktion, damit du weißt, dass die Motorkontrollleuchte einwandfrei funktioniert.

Die Motorkontrollleuchte leuchtet durchgehend auf und schaltet sich nicht mehr ab!

Mit dem durchgehenden Aufleuchten der Motorkontrollleuchte soll angezeigt werden, dass ein Fehler gefunden wurde. Dieser stellt aktuell zwar noch keine konkrete Gefahr für den Motor oder die Umwelt dar, sollte aber umgehend behoben werden. In diesem Fall kann ein Skoda Diagnosegerät sinnvoll eingesetzt werden, um die Ursache des Problems zu identifizieren.

Die Motorkontrollleuchte blinkt sehr schnell und schaltet sich nicht mehr ab!

Durch das schnelle Aufblinken der Motorkontrollleuchte soll angezeigt werden, dass ein schwerer Defekt am Fahrzeug festgestellt wurde. Bei einigen Fahrzeugen wird ein Notfallprogramm eingeleitet, bei dem die Leistung des Fahrzeugs vermindert wird. Die Fahrt sollte so schnell wie möglich beendet werden, weil eine Gefahr für den Motor oder der Umwelt besteht. In diesem Fall wird ein Skoda Diagnosegerät dringend benötigt, um die Fehlerquelle zu identifizieren und beseitigen zu können.

Die Motorkontrollleuchte ist aktiv, wie kann ich den Fehler finden?

Die Motorkontrollleuchte wird durch die elektronischen Steuergeräte eines Fahrzeugs ausgelöst. Moderne Fahrzeuge besitzen bis zu 100 verschiedene Steuergeräte, die alle für eine spezifische Funktion eingesetzt werden können. Dazu gehören sicherheitsrelevante Funktionen, wie die Motorsteuerung oder das Antiblockiersystem. Sie können aber auch Funktionen übernehmen, die ausschließlich für den Komfortort der Insassen zuständig sind, wie zum Beispiel die Klimakontrolle. Alle diese Steuergeräte haben die Möglichkeit, Daten durch verschiedene Sensoren einzulesen und mit Aktoren darauf zu reagieren. Werden Daten eingelesen, die sich außerhalb der definierten Ringe befinden, können Fehlermeldungen in dem Steuergerät gespeichert werden.

Fehlermeldungen können grundsätzlich von ganz unterschiedlichen Bauteilen ausgelöst werden. Es kann ein Fehler oder sogar eine ganze Reihe von Fehlern angezeigt werden, die durch ein defektes Bauteil ausgelöst wurden. So kann es zum Beispiel zu einem erhöhten Schadstoffausstoß führen, wenn die Drall-Klappen im Ansaugtrakt defekt sind. Bedingt dadurch, werden Fehlermeldungen in einigen Steuergeräten ausgelöst, die die Aufgabe haben, die Schadstoffmenge zu kontrollieren. Auch einfache Probleme, wie zum Beispiel Undichtigkeiten im Ansaug- oder Abgastrakt können Fehlermeldungen freisetzen.

Wenn die Motorkontrollleuchte konstant aufblinkt, muss nicht unbedingt ein gravierender Fehler vorliegen. Eine visuelle Kontrolle des Motors und der verschiedenen Abgaskomponenten ist leider nur in den wenigsten Fällen möglich. Um die Ursache des Problems herauszufinden, wird ein Skoda Diagnosegerät benötigt. Dieses wird nur an den OBD Diagnose-Stecker angeschlossen und ist dann sofort bereit, die Fehlermeldungen auszulesen. Moderne Skoda Diagnosegeräte zeigen den Benutzern nicht nur die Fehlercodes an, sondern bieten dazu auch weitere Informationen an, mit denen die Fehlerquellen schnell identifiziert werden können.

WICHTIG!

Auch wenn das ständige Aufblinken der Motorkontrollleuchte auf einen Fehler hinweisen soll, der keine fatalen Konsequenzen für den Motor und die Umwelt darstellt, sollte möglichst umgehend eine Diagnose durchgeführt werden. Der betreffende Fehler kann Folgeschäden verursachen, die schwerwiegende und teure Konsequenzen haben können. Die Fehler müssen mit einem Skoda Diagnosegerät ausgelesen werden, damit sie beseitigt und nach der Reparatur überprüft werden können.

Wann benötige ich ein Skoda Diagnosegerät?
Wann benötige ich ein Skoda Diagnosegerät?

Die Motorkontrollleuchte blinkt konstant, was kann ich machen?

Durch ein ständiges Blinken der Motorkontrollleuchte soll ein gravierender Fehler angezeigt werden. In diesem Falle sollte die Fahrt mit dem Fahrzeug so schnell wie möglich beendet werden, um die Ursache umgehend zu beheben. Die Diagnose des vorliegenden Problems kann nur mit einem Skoda Diagnosegerät durchgeführt werden. Da eine direkte Gefahr für den Motor und die Umwelt nicht ausgeschlossen werden kann, sollte eine schnelle Behebung der betreffenden Fehler umgehend vorgenommen werden.

In diesem Falle ist ein Skoda Diagnosegerät die einzige Möglichkeit, die betreffenden Fehlermeldungen auszulesen und dadurch schnell und effektiv die Fehlerquelle identifizieren zu können. In modernen Fahrzeugen ist es heutzutage nicht mehr möglich, auf eine andere Art, Reparaturen an den verschiedenen Fahrzeugkomponenten durchzuführen. Wenn die Motorleuchte konstant aufblinkt, kann der Fehler nur noch mit einem Skoda Diagnosegerät erkannt werden, oder aber das Aufsuchen einer Fachwerkstatt, was aber unter Umständen zu hohen Reparaturkosten führen kann. Allein für den Fall, dass die Motorkontrollleuchte einen oder mehrere Fehler anzeigt, lohnt sich also die Investitionen in ein Skoda Diagnosegerät.

Lohnt sich der Einsatz eines Skoda Diagnosegerät nur bei Problemen?

Wir sind heutzutage konstant auf unsere Autos angewiesen. Ob sie dafür genutzt werden pünktlich zur Arbeit zu kommen, die Kinder zur Schule zu bringen oder den wöchentlichen Einkauf zu machen, ohne unser Kraftfahrzeug kommen wir nicht mehr klar. Wir müssen also nicht nur aus finanziellen Gründen die Sicherheit unserer Fahrzeuge gewährleisten, sondern damit auch unsere alltägliche Organisation sichern. Ein Skoda Diagnosegerät bietet in beiden Fällen dazu die besten Voraussetzungen.

Wenn der Fehlerspeicher des Fahrzeugs in regelmäßigen Abständen ausgelesen wird, ist der Besitzer über alle Probleme, die entstehen könnten, informiert. Moderne Skoda Diagnosegeräte, wie der Carly OBD Scanner, können die gesamten Informationen aus den Steuergeräten auslesen und damit nicht nur eine Diagnose des aktuellen Zustands des Fahrzeugs machen. Mithilfe der gesamten Daten können Prognosen gemacht werden, welche Teile in dem Fahrzeug in Zukunft versagen könnten und damit die Zuverlässigkeit des Autos gefährden. Damit ist es möglich, Reparaturen vorausschauend zu planen,

sodass keine finanziellen Probleme entstehen und die Zuverlässigkeit des PKWs konstant gewährleistet wird.

Ein Skoda Diagnosegerät kann ein umfassendes Werkzeug sein, wenn du dein Fahrzeug immer in Schuss halten möchtest. Die Investitionen kann sich daher in kurzer Zeit rentieren.

Warum ist das Skoda Diagnosegerät so praktisch?

Ein Skoda Diagnosegerät kann heutzutage als Allzweckwerkzeug bei der Diagnose eines Fahrzeugs eingesetzt werden. Dies gilt allerdings nur für Fahrzeuge, die nach 1996 gebaut wurden. Dies hängt mit der On-Board-Diagnose (OBD) zusammen, die von der kalifornischen Luftschutzbehörde im Jahre 1988 eingeführt wurde. Die amerikanische Behörde hat zu dieser Zeit neue Abgasvorschriften festgelegt, um die kalifornischen Großstädte vor den Auswirkungen der Abgase der Kraftfahrzeuge zu schützen.

Den Mitarbeitern die Behörde war aber klar, dass es nicht reicht, Vorschriften nur für Neufahrzeuge zu entwickeln, sondern auch das Abgasverhalten der Fahrzeuge über ihre gesamte Lebenszeit zu gewährleisten. Aus diesem Anlass entwickelten sie die OBD, die in der ersten Version schon ab 1988 für Fahrzeuge in Kalifornien vorgeschrieben war. Somit gewährleistet die OBD die Funktion aller Komponenten, die für die Einhaltung der Abgasvorschriften wichtig sind. Die Behörde ist auch für die Motorkontrollleuchte verantwortlich, die Schäden in den wichtigen Komponenten anzeigen soll. Die kalifornische Luftschutzbehörde legte ebenfalls fest, dass die Fahrzeuge einen Diagnosestecker besitzen müssen, der es nicht nur den Vertragswerkstätten ermöglicht, die Fehlerspeicher der Steuergeräte auszulesen und dadurch die Fehler an der Abgasanlage effektiv beheben zu können.

Der OBD1 Standard wurde schnell obsolet, da in den Fahrzeugen immer mehr Elektronik eingesetzt wurde. Der OBD2 Standard wurde in den USA bereits für Fahrzeuge ab dem Baujahr 1996 Pflicht. Dieser ermöglicht es auch, alle anderen Steuergeräte auszulesen, die nicht direkt mit der Abgasanlage in Verbindung stehen. In modernen Fahrzeugen können die verschiedenen Steuergeräte untereinander Informationen und Daten austauschen, um so auch sehr komplexe Aufgaben zu übernehmen. Dadurch können über den OBD2 Diagnosestecker nicht nur alle aktuellen Daten der Steuergeräte ausgelesen werden, sondern auch Einstellungen verändert, sowie die Fehlermeldungen gelesen und gelöscht werden.

Mit einem modernen Skoda Diagnosegerät, wie der Carly OBD Scanner, können daher alle benötigten Informationen ausgelesen werden, mit dem ein Fahrzeug diagnostiziert und überprüft werden kann.

Fehlercodes und das Skoda Diagnosegerät

Fehlermeldungen auszulesen und gegebenenfalls zu löschen, ist einer der wichtigsten Gründe, um ein Skoda Diagnosegerät zu benutzen. Eine fachgerechte Benutzung dieses Gerätes setzt voraus, dass der Benutzer sich über die Funktion der Steuergeräte informiert hat und weiß, wie Fehlermeldungen oder Fehlercodes entstehen. Aus diesem Grund möchten wir etwas näher auf die Funktion der Steuergeräte eingehen und erklären, wie, wo und warum Fehlercodes gespeichert werden.

In einem modernen Fahrzeug werden heutzutage bis zu 100 verschiedene Steuergeräte eingesetzt. Sie werden jeweils zu einem bestimmten Zweck entwickelt. Die ersten Steuergeräte wurden für die Motorsteuerung genutzt. Sie ermöglichen die genaue Steuerung des Motors, um einen möglichst effizienten Verbrauch bei höchstmöglicher Leistung zu gewährleisten. Durch die weitere Entwicklung der Technologie werden heutzutage Steuergeräte für viele verschiedene Funktionen im Fahrzeug beansprucht. Sie können das Antiblockiersystem steuern und sogar bei der automatischen Klimastörung eingesetzt werden.

Ihre Gemeinsamkeit besteht darin, dass sie durch Sensoren Daten einlesen können und fähig sind, Vorgänge durch Aktoren auszulösen, wenn es notwendig ist. Werden Daten eingelesen oder es wird festgestellt, die sich etwas außerhalb einer definierten Rangliste befinden, können die Steuergeräte Fehlermeldungen generieren. Normalerweise werden die Fehler in dem Prellspeicher gespeichert, wenn sie zum ersten Mal auftreten. Erst wenn der Fehler in einem späteren Durchlauf erneut festgestellt wird, wird ein Fehlercode generiert und im Fehlerspeicher abgelegt. Je nachdem, wie wichtig der Fehler für die Funktion und der Sicherheit ist, können durch einen Fehlercode in einem Fahrzeugvorgang zum Schutz der Benutzer oder des Motors ausgelöst werden. Im schlimmsten Fall wird die Motorleistung gedrosselt, um Folgeschäden zu vermeiden.

Wie sehen Fehlercodes aus?

Als die amerikanische Luftschutzbehörde 1988 den ersten OBD Standard eingeführt hat, haben sich die Verantwortlichen auch Gedanken über die Fehlermeldungen gemacht. Damit sie nicht nur von den Technikern in den Vertragswerkstätten ausgelesen werden konnten, wurde auch festgelegt, wie sich die Fehler zusammensetzen. Es wurde der DTC (Data Trouble Code) entwickelt, in dem mittlerweile schon über 11.000 Fehlercodes festgelegt wurden. Außer den, von der Behörde festgelegten Fehlermeldungen können Hersteller bei Bedarf auch eigene Fehlerkodes nutzen. Der DCT besteht aus fünf verschiedenen Ziffern, die sich wie folgt zusammensetzen.

Mit der ersten Ziffer wird der Ort angegeben, wo der Fehler im Fahrzeug entstanden ist. Zum Beispiel:

·      P – Powertrain – Antriebsstrang

·      C – Chassis – Fahrgestell

·      B – Body – Karosserie

·      U – User Network – Kommunikationsnetzwerke

Mit der zweiten Stelle im DTC kann ein allgemeiner Fehler (0) oder ein spezifischer Herstellungs-Fehler (1) gekennzeichnet werden. Mit der dritten Ziffer im DTC wird die genaue Position des Bauteils angegeben, dass den Fehlercode herausgegeben hat. Einen Ausschnitt der dafür verwendeten Zeichen findest du hier:

·      0, 1, 2 – Luft- oder Kraftstoff-Dosiersteuerung

·      3 – Zündanlage

·      4 – zusätzliche Emissionskontrolle

·      5 – Motorlaufregelung

·      6 – Bordcomputer

·      7, 8, 9 – Getriebesteuerung

·      A, B, C – Hybridantrieb

Mit den letzten zwei Ziffern des DTC wird dann der spezifische Fehler gekennzeichnet. Wie die Kennzeichnung zu erfolgen hat, wird in der Normen SAE J2012 und ISO 15031-6 festgelegt. Wie vorher schon erwähnt, können Fahrzeughersteller auch ihre marken- und typenspezifischen Fehlermeldungen festlegen. Sie müssen sich dabei nur an die vorgegebenen Normen und dem DTC richten.

Wann benötige ich ein Skoda Diagnosegerät?
Wann benötige ich ein Skoda Diagnosegerät?

Das Skoda Diagnosegerät und die Modi der OBD

Um ein Skoda Diagnosegerät effizient nutzen zu können, stehen dem Benutzer verschiedene Modis zur Verfügung. Diese können je nach Art der Diagnose genutzt werden und auch herstellerspezifische Testfunktionen auslösen. Folgende Modis werden in der OBD für die Diagnose mit einem Skoda Diagnosegerät angeboten:

1.     Fahrzeugspezifische Diagnosedaten
In diesem Modus können Datenwerte und Sensordaten in Echtzeit abgefragt werden. Mit dieser Funktion kann auch der „Readiness Code“ abgefragt werden, der in einem 12-stelligen Binärcode alle im Fahrzeug verbauten Komponenten anzeigt.

2.     Fehlerumgebungsdaten oder Freeze Frame Data
Wenn die Steuergeräte einen Fehler erkennen und die Warnleuchte aktiviert wird, werden dazu Standbilddaten (Freeze Frame) erfasst und gespeichert. Zum Zeitpunkt des Fehlers sind sie eine Momentaufnahme der Daten der Komponenten und Sensoren. Diese können bei der Diagnose des Defekts helfen, da alle Daten von dem Zeitpunkt des Auftretens des Fehlers angezeigt werden können.

3.     Permanente Fehlercodes, die zum Aufleuchten der Warnlampe führen
In dieser Funktion können alle Mängel abgerufen werden, die zu einer Aktivierung der Warnlampe im Armaturenbrett geführt haben. Fahrzeughersteller haben auch die Möglichkeit, eigene Fehlercodes zu definieren, die das Auslösen der Warnlampe hervorrufen können und in diesem Speicherbereich abgelegt werden.

4.     Löschen der abgasrelevanten Fehlercodes und Fehlerumgebungsdaten
In diesem Modus können mit dem Porsche OBD Scanner alle emissionsrelevanten Daten gelöscht werden. Dazu gehören die Fehlerspeicher und die Freeze Frame Daten. Unter Umständen lassen sich hier auch die herstellerspezifischen Fehlermeldungen löschen.

5.     Überwachung der Lambdasonde
Mit dieser Funktion kann die kontinuierliche Überwachung der Lambdasonde abgefragt und die Testergebnisse angezeigt werden.

6.     Nicht kontinuierlich überwachte Systeme
In diesem Bereich werden Fehlermeldungen gespeichert,durch die die Warnlampe nicht aktiviert wurde. Die Fehler wurden festgestellt, haben aber keine systemrelevanten Konsequenzen, um die Warnlampe zu aktivieren.

7.     Kontinuierlich überwachte Systeme, Warnleuchte nicht aktiv
Alle Daten, die nur in einem Arbeitszyklus eine Fehlermeldung ausgelöst haben und nicht ausreichend waren, um einen Fehlercode zu speichern, können in diesem Modus abgefragt werden. Sie können dabei helfen, potenzielle Fehlerquellen zu identifizieren.

8.     Herstellerspezifische Testfunktionen
In diesem Modus können Hersteller eigene Testfunktionen einbinden. Diese Funktion wird aber von europäischen Marken in der Regel nicht genutzt.

9.     Fahrzeugidentifizierung
In diesem Modus können wichtige Daten von dem Fahrzeug abgerufen, die in verschiedenen Steuergeräten hinterlegt werden. Dazu gehört unter anderem auch die Fahrzeug-Identifikations-Nummer (FIN) und Marken- und Typenspezifische Informationen.

10.  Modus 0A
In diesem Modus kann das Diagnose-Gerät alle Fehlercodes mit dem Status „permanenten DTC“ auslesen und sie werden so lange nicht in dem Steuergerät gelöscht, bis der Fehler nicht mehr erkannt werden kann.

Kann ein Skoda Diagnosegerät auch bei anderen Fahrzeugen genutzt werden?

Die OBD wurde entwickelt, damit die Komponenten in einem Fahrzeug überprüft werden können, die bei der Abgasreinigung eine ausschlaggebende Rolle spielen. Die im DTC festgelegten Fehlercodes können also von allen Fahrzeugen herstellerunabhängig ausgelesen werden. Da die Fahrzeughersteller aber auch die Möglichkeit haben, eigene Fehlercodes zu entwickeln, können diese nur von OBD Scannern ausgelesen werden, die diese Codes auch interpretieren können.

Außerdem können bei modernen Fahrzeugen Einstellungen durch den OBD Diagnosestecker verändert werden und damit ein Fahrzeug personalisiert werden. Dies kann nur mit OBD Scanner gemacht werden, die diese Fahrzeugtypen unterstützen. Du kannst also mit einem Skoda Diagnosegerät alle standardisierten Fehlermeldungen auslesen, aber unter Umständen keine herstellerspezifischen Optionen nutzen.

Mit dem OBD Scanner von Carly hast du aber die Möglichkeit, die Software nach Bedarf aufzurüsten. Sollte es nötig sein, ein Fahrzeug von einem anderen Hersteller diagnostizieren zu müssen, kannst du einfach ein anderes oder weiteres Abo-Modell nutzen und mit dem Scanner auch andere Fahrzeuge auszulesen.

Der Carly OBD Scanner nutzt einen Adapter, der in den OBD Diagnosestecker gesteckt wird und eine Verbindung mit dem Smartphone oder Tablet aufbaut. Die Daten werden dann auf das Smartphone übertragen und mit der Carly App ausgewertet. Die Speicherkapazität und Rechengeschwindigkeit moderner Handy wird dabei genutzt, um Analysen und Diagnosetechniken umzusetzen, die mit normalen OBD Scannern nicht möglich sind. Außerdem kann durch die Software auf dem Smartphone gewährleistet werden, dass der OBD Scanner nicht obsolet wird. In wenigen Minuten kann die Software aktualisiert und auch an die Anforderungen des Benutzers angepasst werden. Der Carly OBD Scanner ist eine flexible und praktische Lösung, um ein modernes Fahrzeug zu diagnostizieren und alle Möglichkeiten auszunutzen, die moderne Steuergeräte in einem Fahrzeug anbieten. Die Software ist so gestaltet, dass sie von Anfängern und Spezialisten genutzt werden kann, ohne dass spezielle Fachkenntnisse oder Schulungen benötigt werden. Eine einfache Art, die Sicherheit eines Fahrzeugs zu gewährleisten und bei Problemen schnell eingreifen zu können.

Denke daran, dass jedes Auto unterschiedliche Software und Module eingebaut hat. Daher variieren die spezifischen Funktionen von Modell zu Modell.


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