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Was ist der Unterschied zwischen Service und Inspektion? Wir klären auf!

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Bei manchen Autoherstellern erhaltet ihr auf euren Neuwagen bis zu sieben Jahren Garantie. Das ist aber sehr selten. In der Regel beläuft sich die Garantiezeit der Hersteller auf zwei bis drei Jahre. Damit der Hersteller aber während der Garantie auch für entstandene Schäden aufkommt, sind die vorgeschriebenen Service-Intervalle einzuhalten. Mit anderen Worten: Wer die Pflege hier schleifen lässt, riskiert den Verlust seiner Garantie. Dabei kommen oftmals die Begriffe Service und Inspektion ins Spiel. Doch was ist der Unterschied zwischen Service und Inspektion? 

Also, was ist der Unterschied zwischen Service und Inspektion? Es gibt keinen Unterschied zwischen Service und Inspektion. Hierbei handelt es sich nur um zwei verschiedene Begriffe für ein und dieselbe Leistung. Manche Hersteller verwenden die unterschiedlichen Begriffe, um zwischen der kleinen und großen Inspektion unterscheiden zu können. Das ist dann aber eher ein Zugeständnis für die Kfz-Werkstätten und die Mechaniker vor Ort. Für euch selbst ändert sich nichts an der Tatsache, dass das Auto in die Werkstatt gebracht werden sollte. 

Wer die Pflege seines Service-Heftes schleifen lässt, der geht ein hohes Risiko ein. Wann der Service fällig ist und ob es Unterschiede zur Inspektion gibt, das verraten wir euch in diesem Artikel.

Warum wird eine Inspektion benötigt?

Neue Autos sind teuer. Daher werden die alten Autos immer länger gefahren. Mittlerweile sind mehr als 45,1 Millionen zugelassene Autos in Deutschland über 9 Jahre alt. Doch hier lassen die Mängel und Reparaturen nicht mehr lange auf sich warten. Die häufigsten Defekte sind dabei bei der Elektronik und Beleuchtung zu finden. Damit ihr aber nicht erst beim TÜV davon erfahrt, und euch möglicherweise die TÜV-Plakette verwehrt bleibt, solltet ihr euer Auto zur regelmäßigen Inspektion bringen. Damit das nicht vergessen wird, haben die Hersteller ein Erinnerungssystem in den Autos verbaut. Je nach gefahrenen Kilometern, oder aber auch nach einem bestimmten Zeitraum, leuchtet dann im Display eures Armaturenbretts der Hinweis „Service“ oder „Intervall-Service“ oder „Inspektion“ auf. 

Was kostet euch ein Service?

Ob Service oder Inspektion, die Preise schwanken nicht nur von Region zu Region, sondern auch zwischen den einzelnen Werkstätten und den dort geltenden Stundenlöhnen. Auch gilt: Eine große Inspektion kostet mehr, als die kleine – schließlich steckt in der kleinen Inspektion weniger Serviceleistung. Die durchschnittlichen Kosten samt Arbeitsstunden sind:

  • Für den großen Service/ die große Inspektion: 400 bis 800 Euro
  • Für den kleinen Service/ die kleine Inspektion: 250 und 300 Euro

Um auf Nummer sicher zu gehen, solltet ihr euch einen Kostenvoranschlag geben lassen. Dann wisst ihr, was euch erwartet.

was kostet ein service

Wichtiger Hinweis: Die hier genannten Kosten sind nur grobe Richtwerte. Denn die genauen Kosten für den Service an eurem Auto bestimmt immer der Zustand der Verschleißteile. Und dieser ist unter anderem von eurer Fahrweise abhängig. Mit anderen Worten: Je mehr Teile ersetzt werden müssen, desto teurer wird der Service.

Dabei dürfen die Werkstätten aber keinen Schaden ohne Rücksprache reparieren – außer es handelt sich um sicherheitsrelevante Bauteile.

Wie oft sollte ein Auto zum Service?

Der Abstand zwischen den einzelnen Serviceintervallen hängt von den gefahrenen Kilometern und der Zeit seit dem letzten Service ab.

Wann genau bei einem Fahrzeug die Inspektion fällig wird, bestimmt allein der Hersteller. Dabei gibt es selbst bei einem Hersteller unterschiedliche Intervalle, je nach Modell und Motorisierung. Wer das genau wissen möchte, kann die vorgeschriebenen Intervalle samt Kilometerzahl im Serviceheft, auch Scheckheft genannt, nachlesen.

In der Regel gilt aber:

  • Die Inspektion ist alle ein bis zwei Jahre fällig,
  • oder spätestens ab 30.000 Kilometern.

Bei sehr alten Autos muss jeder Fahrer selbst entschieden, ob er noch Zeit und Geld in eine große Inspektion investieren möchte, oder ob der kleine Service ausreicht. Generell gilt aber auch für diese Modelle: Eine regelmäßige Überprüfung der sicherheitsrelevanten Bauteile ist unerlässlich, solltet ihr mit dem Wagen noch regelmäßig im Straßenverkehr unterwegs sein. Dagegen könntet ihr aber bei solchen Autos selbst den Ölwechsel durchführen und den Luftfilter reinigen. Lediglich der Service Reset, wenn euer Armaturenbrett bereits über diese Anzeige verfügt, ist nicht ohne Weiteres möglich. Wenn das nicht stört, kann damit bis zum nächsten Werkstattbesuch gewartet werden. Oder ihr loggt euch selbst in den Bordcomputer des Wagens ein und setzt das Service-Intervall zurück. Dafür wird aber ein Diagnosegerät oder eine Diagnose App benötigt.

Mit einer Diagnose App den Bordcomputer zurücksetzen

Wer selbst einen Ölwechsel durchführen möchte oder auch die Bremsbeläge wechselt und eine neue Batterie einbaut – was gerade bei älteren Autos immer wieder mal vorkommen kann – der muss entsprechend im Bordcomputer das Serviceintervall auf null setzen, beziehungsweise die neue Batterie registrieren. Statt mit einem klobigen Diagnosegerät geht das heutzutage auch mit einer Diagnose App.

Mit Carly könnt ihr alle Informationen zum letzten Service des Fahrzeugs auslesen und, nach erfolgreichem Bremsen- oder Ölwechsel, das Serviceintervall bis zur nächsten Service Meldung des Bordcomputers zurücksetzen.

Zudem könnt ihr mit der App Störungen und Fehler am Auto auslesen und selbst reparieren. Dabei hilft der neue Service Smart Mechanic von Carly. Bei Zubuchung dieser Funktion bei der App erhaltet ihr Einblick in die Originalbaupläne der Hersteller und Tipps zur Fehlerursache und -beseitigung.

Was wird beim Service gemacht?

Je nachdem, ob ihr das Auto zur großen oder kleinen Inspektion gebracht habt, werden unterschiedliche Dinge in der Werkstatt gemacht.

Die kleine Inspektion ist auch als Öl-Service bekannt. Hier wird ein Ölwechsel vorgenommen, der Ölfilter wird erneuert und bei Bedarf auch einige Verschleißteile, wie:

  • Scheibenwischblätter
  • Bremsen
  • Luftfilter

Die große Inspektion ist umfangreicher und steht alle 15.000 bis 30.000 Kilometer an. Folgende Punkte werden dabei überprüft:

  • Bremsflüssigkeit
  • Scheibenwaschwasser
  • Motorkühlmittel
  • Servoöl
  • Hydrauliköl
  • Zahnriemen
  • Motor
  • Bremsen
  • Abgassystem
  • Getriebe
  • Achsen
  • Karosserie
  • Elektrik
  • Reifen
  • Windschutzanlage samt Scheibenwischer

Je nach Umfang des gebuchten Service kann die Inspektion dauern. Schnell geht es immer bei einer kleinen Inspektion. Hier kann das Auto oft schon nach einer Stunde wieder mitgenommen werden. Die große Inspektion dauert länger – nicht nur wegen der Vielzahl der zu kontrollierenden Punkte. Auch eventuell gefundene Defekte ziehen den großen Service in die Länge.

Warum ist der Service notwendig?

Obwohl der Service nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, lohnt es sich, diesen regelmäßig machen zu lassen. Nicht nur, um Schäden am Wagen zu vermeiden, auch, um die Herstellergarantie nicht zu verlieren und um die Verkehrssicherheit des Wagens zu gewährleisten. Folgende Punkte sprechen für einen regelmäßigen Service:

  • Werterhalt des Autos: Fahrzeuge mit einem gepflegten Serviceheft (Scheckheft) sind begehrter und haben einen höheren Marktwert, als Modelle mit Lücken im Scheckheft.
  • Erhalt der Herstellergarantie: Gerade bei einem Neuwagen sollte der Service nicht vernachlässigt werden. So könnt ihr viel Geld sparen. Denn im Falle von Schäden, die der Hersteller auf seiner Inspektionsliste benennt, trägt dieser die Kosten für die Reparatur.
  • Defekte rechtzeitig erkennen und größere Schäden verhindern.
  • Erhalt der Verkehrssicherheit.
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Fazit – was ist der Unterschied zwischen Service und Inspektion?

Eine Inspektion und der Service sind zwei unterschiedliche Bezeichnungen für ein und dieselbe Sache. Manche Hersteller unterschieden hiermit lediglich die Art der Wartung und sprechen von Service, wenn sie die kleine Inspektion meinen und von Inspektion, wenn von der großen Inspektion die Rede ist. Die Kosten für die Inspektionen liegen zwischen 250 Euro und 800 Euro. Auch wenn das im ersten Moment viel ist, könnt ihr auf lange Sicht damit viel Geld sparen. Denn oftmals werden damit bereits kleinere Defekte erkannt, die unerkannt möglicherweise enorme Folgeschäden verursachen. Zusätzlich Geld sparen, könnt ihr mit der Verwendung einer Diagnose App wie Carly. Damit könnt ihr selbst die Service-Intervalle zurücksetzen und euch schon im Vorfeld Fehler anzeigen lassen, die dann in einer Werkstatt gezielt behoben werden können.

Denke daran, dass jedes Auto unterschiedliche Software und Module eingebaut hat. Daher variieren die spezifischen Funktionen von Modell zu Modell.


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