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Inspektionspaket Auto – Was ist alles enthalten?

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Jeder, der regelmäßig mit dem Auto fährt, wird sich irgendwann mal Gedanken über die Inspektion machen und auch, welche verschiedenen Pakete es gibt. Welches Inspektionspaket es für euer Auto gibt, zeigen wir euch in diesem Artikel.

Inspektionspaket Auto – Was ist alles enthalten? Der genaue Umfang und Inhalt eines Inspektionspaketes hängt von den unterschiedlichen Fahrzeugherstellern, Modell, Motor, Erstzulassung und Laufleistung eures Autos ab. In den meisten Fällen werden Verschleißteile wie Bremsbeläge oder Reifen ausgetauscht. Aber auch die Kühlflüssigkeit, das Hydraulikmittel oder diverse Schmierstoffe sowie die Antriebs- und Zahnriemen werden in den meisten Fällen überprüft und gegebenenfalls erneuert.

Doch gibt es nicht Standardinhalte, die immer bei einer Inspektion durchgeführt werden? Wir verraten euch, welche das sind.

Wie unterscheidet sich eine Inspektion von einer Hauptuntersuchung?

Doch ehe wir uns den Standardinhalten widmen, möchten wir noch einmal kurz auf die Unterschiede zwischen einer Inspektion und einer Hauptuntersuchung eingehen. Die Inspektion kann jeder Fahrzeughalter freiwillig durchführen lassen. Hierbei handelt es sich um eine, von den Autoherstellern empfohlene Wartung zum Erhalt der Garantieleistungen und Funktionstüchtigkeit der unterschiedlichen Bauteile. Zu einer Hauptuntersuchung, auch TÜV genannt, ist er gesetzlich verpflichtet.

Was ist im Inspektionspaket enthalten?

Einige Bauteile haben aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen eine kürzere Lebensdauer als das Fahrzeug im Allgemeinen. Hierbei handelt es sich um Fahrzeugteile, die unter Materialverschleiß leiden, wie beispielsweise die Bremsbeläge oder Reifen.

Aber auch um welche, die mit zunehmendem Alter einfach unbrauchbar werden, wie Scheibenwischergummis. Die verschlissenen Teile werden bei der Inspektion erneuert. Bei Teilen oder Betriebsmitteln, deren Funktionsfähigkeit nicht durch Verschleiß, sondern durch chemische oder physikalische Prozesse reduziert wird, empfehlen die Fahrzeughersteller einen Wechsel nach einer bestimmten Kilometerleistung oder nach einem gewissen Nutzungszeitraum. Das betrifft die Kühlflüssigkeit, das Hydraulikmittel oder diverse Schmierstoffe sowie die Antriebs- und Zahnriemen.

Dennoch bleibt es den Herstellern allein überlassen, was von ihnen in ihr Inspektionspaket für ein Auto aufgenommen wird. Eine gesetzliche Vorgabe hierzu gibt es nicht. 

Generell müssen aber wasserbindende Bremsflüssigkeiten wegen der Wasseraufnahme aus der Umgebungsluft nach einem bestimmten Zeitraum gewechselt werden. Bei diesem Beispiel spielen die Laufleistung und Einsatzbedingungen des Fahrzeuges keine Rolle. Dagegen verliert das Motoröl durch chemische und physikalische Einwirkungen, wie dem Eintrag von Motorrückständen während der Fahrt (Kraftstoff- und Rußpartikel oder saure Verbrennungskondensate) an Viskosität und wird unbrauchbar. Demnach bedingt die Alterung des Motorenöls hauptsächlich der Fahrzeugbetrieb.

Generell gehört zum Inspektionspaket auch der Austausch von verbrauchten Betriebsflüssigkeiten und die Erneuerung von Verschleißteilen genauso dazu, wie die Funktionsüberprüfung relevanter Baugruppen. Des Weiteren untersuchen die Werkstattmechaniker den Wagen auf Schäden durch äußere Einwirkungen oder Fahrweisen an der Karosserie oder den Reifen und Bremsschläuchen.

Zusammengefasst beinhaltet das Inspektionspaket folgende Standardarbeiten: 

Die Überprüfung der Beleuchtung

Die ganze Beleuchtungsanlage des Autos wird auf Funktion überprüft. Das sind neben den Bremsleuchten auch die Warnblinker, Rückfahrscheinwerfer, Nebelscheinwerfer und sogar die Kennzeichenbeleuchtung.

Die Kontrolle der unterschiedlichen Flüssigkeiten

Ob große oder kleine Inspektion: Der Füllstand und Zustand des Motoröls wird immer kontrolliert. In den meisten Fällen werden das Motoröl und die Ölfilter gewechselt. Weitere Flüssigkeiten, die überprüft werden, sind:

  • Scheibenwaschwasser
  • Motorkühlmittel
  • Servoöl
  • Hydrauliköl
  • Bremsflüssigkeiten

Bei Bedarf werden diese nachgefüllt. Dabei handelt es sich aber um einen Punkt, den ihr selbst auch abarbeiten könnt. Besonders einfach wird die Füllstandsüberprüfung mit einer Diagnoseapp, wie Carly. Diese zeigt euch genau an, wenn der Motorölstand eures Autos zu niedrig ist. Mit der eigenständigen Kontrolle und dem rechtzeitigen Auffüllen niedriger Füllstände lässt sich der ein oder andere Euro sparen.

Die Überprüfung der Bremsen

Hierbei wird kontrolliert, ob die Bremsleistung noch ausreicht. Zudem wird eine Sichtprüfung der Bremsleitungen durchgeführt.

Die Kontrolle der Bereifung

Die Reifen werden in einer Sichtprüfung auf deutliche Schäden wie Risse oder Beulen untersucht. Des Weiteren wird die Profilstärke gemessen und der Reifendruck kontrolliert. Das gilt auch für das Reserverad, wenn vorhanden.

Die Überprüfung der Elektronik

Die Werkstatt liest mit einem Diagnosegerät den Fehlerspeicher der Bordelektronik aus. In diesem Zusammenhang wird auch der Ladezustand der Batterie begutachtet. Auch hier könnt ihr mit der Diagnose App von Carly selbst auf Fehlersuche gehen. Die ausgelesenen Fehler können dann, bei genügend technischem Wissen, selbst behoben werden. Das spart euch wieder Zeit und Kosten. Generell wird bei der Überprüfung der Elektronik der gesamte Motorraum, vorrangig aber die dort befindlichen Leitungen, einer Sichtprüfung unterzogen.

Die Kontrolle der Kombi-Instrumente

Hierbei werden der Drehzahlmesser, das Tachometer sowie der Kilometerzähler auf ihre Funktion überprüft. Mängel werden repariert oder defekte Teile ausgetauscht.

Die Überprüfung der Windschutzscheibe und Scheibenwaschanlage

Die Windschutzscheiben werden einer Sichtprüfung auf Schäden unterzogen. Die Funktionsfähigkeit der Scheibenwischanlage an Frontscheibenwischer und, wenn vorhanden, der Heckscheibenwischer wird überprüft.

Die Kontrolle von Motor und Antrieb

Es wird kontrolliert, ob an Motor, Getriebe, Ölwanne oder Abgasanlage offensichtliche undichte Stellen sind. Auch wird in diesem Zusammenhang der Zustand des Keil- und Zahnriemens untersucht. Genauso wie auch die Glühkerzen bzw. Zündkerzen.

Die Probefahrt mit dem Fahrzeug

Nach der Inspektion wird noch eine Probefahrt mit dem Wagen gemacht. Damit ist die Inspektion abgeschlossen.

Welche Punkte enthalten die Inspektionspakete der einzelnen Hersteller?

Wie bereits erwähnt, geben die Fahrzeughersteller für all ihre Modelle Wartungspläne vor. Die darauf enthaltenen Punkte werden bei der Inspektion abgearbeitet. Zu den Standardarbeiten bei der Inspektion gehören der Ölwechsel und der Wechsel des Ölfilters. Des Weiteren können auch Dinge wie ein Zahnriemenwechsel, die Erneuerung der Glühkerzen oder der Wasserpumpe anfallen. Generell richten sich die Wartungsintervalle nach den gefahrenen Kilometern oder der Laufzeit.

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Die Inspektion bei Audi

Ab der Modellreihe aus 2000 kann der Halter bei Audi zwischen einem festem und flexiblem Service- bzw. Wartungsintervall wählen. Generell werden die Autos mit flexiblem Ölserviceintervall ausgeliefert. Der Ölwechsel soll demnach nach 15.000 bis 30.000 gefahrenen Kilometern oder nach ein bis zwei Jahren erfolgen. Für die Berechnung der Ölalterung beachtet der Bordcomputer den Kraftstoffverbrauch, die Zahl der Kaltstarts, den Ölstand und die Öltemperatur. Beim frei wählbaren festen Ölserviceintervall wird der Fahrer jedes Jahr, spätestens aber alle 15.000 Kilometer daran erinnert. Generell sieht der Hersteller vor, dass Inspektionsarbeiten grundsätzlich alle 30.000 Kilometer oder alle zwei Jahre gemacht werden müssen.

Die Inspektion bei BMW

Bei BMW gibt es seit 1982 ein flexibles Serviceintervall. Die Ölwechselaufforderungen erfolgen ab 30.000 Kilometer, spätestens aber nach zwei Jahren. Die große Inspektion wird jedes vierte Jahr oder ab 60.000 Kilometer fällig. Zusätzlich empfiehlt der Hersteller einen außerturnusmäßigen Bremsbelagwechsel.

Die Inspektion bei Ford

Für Ford-Modelle der aktuellen Serie sind grundsätzlich feste Wartungsintervalle alle 20.000 Kilometer oder jedes Jahr vorgegeben. Doch bei den Modellen Tourneo, Transit und Ranger muss bei einem Wartungstermin nicht nur die Inspektion durchgeführt werden, sondern immer auch noch ein Ölwechsel. Und für einige Modelle mit Bio-Ethanol-Betrieb muss der Ölwechsel alle 10.000 Kilometer erfolgen. Die Bemessungsgrundlage bezüglich der Ölalterung entspricht den Parametern von Audi.

Die Inspektion bei Honda

Honda hat nur noch flexible oder automatische Wartungsintervalle. Generell erinnert der Hersteller nach einem Jahr und 20.000 Kilometern durch eine Cockpitanzeige an die Inspektion.

Die Inspektion bei Mercedes Benz

Alle Pkw-Modelle des Herstellers haben ein festes Wartungsintervall: Grundsätzlich erscheint die Inspektionsanzeige nach 25.000 Kilometern oder spätestens nach einem Jahr, zusammen mit einem Ölwechsel. AMG-Fahrzeuge oder G-Modelle müssen sogar bereits nach maximal 20.000 Kilometern oder einem Jahr in die Werkstatt.

Die Inspektion bei Opel

Aktuelle Opel-Modelle müssen nach 30.000 Kilometern oder 12 Monaten zur Inspektion und zum Ölwechsel. Je nach Modell gibt es zudem unterschiedliche Wartungsarbeiten, die gemäß Herstellervorgaben durchgeführt werden müssen.

Die Inspektion bei Skoda

Bei Skoda kann der Fahrzeughalter seit dem Modelljahr 2013 zwischen einem festen oder flexiblen Service- bzw. Wartungsintervall wählen. Beim festen Wartungsintervall muss der Ölwechsel jedes Jahr oder alle 15.000 Kilometer erfolgen. Außerdem gibt es beim Modell Citigo nur ein festes Wartungs- und Ölwechselintervall.

Die Inspektion bei Renault

Die gängigen Modelle bei Renault müssen alle 30.000 Kilometer oder nach einem Jahr zur Inspektion. Daneben gibt es noch regelmäßige Ölwechselaufrufe.

Die Inspektion bei Toyota

Auch Toyota bietet für Modelle mit 1,6- und 2,0-Liter-Dieselmotor flexible Wartungsintervalle an. Bei durchschnittlicher Fahrweise erfolgt der Wartungsaufruf nach rund einem Jahr oder 15.000 bis 20.000 Kilometern. Alle anderen aktuellen Modelle mit Benzinmotor und 2,8-Liter-Diesel haben ein festes Wartungsintervall. Hier erfolgt der Aufruf alle 15.000 Kilometer oder nach einem Jahr. Neben der Inspektion wird auch ein Ölwechsel durchgeführt.

Die Inspektion bei Volkswagen

VW bietet seit 2000 für beinahe alle Modelle ein flexibles Service- und Wartungsintervall an. Die Ölwechselaufforderungen erfolgen nach 15.000 bis 30.000 Kilometern oder nach ein bis zwei Jahren. Hier muss beim Ölwechsel ein höherwertiges Motoröl, gemäß der VW-Norm, verwendet werden. Die Kunden können zudem ein festes Wartungsintervall einstellen lassen.

Einige Modelle, wie der up!, GTE, TGI sowie sämtliche Flex-Fuel-Motoren sind nur mit fixen 15.000-Kilometer-Wartungsintervallen erhältlich. Hier wird aber, gemäß der VW-Norm, wieder ein höherwertiges Motorenöl verwendet.

Die erste Inspektion ist immer nach 30.000 Kilometern oder spätestens zwei Jahren notwendig. Dann immer nach 30.000 Kilometer.

Mit der Diagnose App von Carly Geld beim Inspektionspaket sparen

Gerade technikaffine Fahrzeughalter können mit dem richtigen Einsatz eines Diagnosegerätes oder einer Diagnose App Geld bei der nächsten Inspektion einsparen. Wer zudem auch noch den Ölwechsel selbst durchführt, zahlt nochmals weniger. So könnt ihr mit der Diagnose App von Carly den Fehlerspeicher des Bordcomputers auslesen. Die darin enthaltenen Fehlercodes aus einer Buchstaben-Zahlen-Kombination werden dabei automatisch von der App „übersetzt“, damit auch verständlich wird, was der Fehler bedeutet. Danach können veraltete oder unwichtige Fehlermeldungen gelöscht werden.

Inspektion selbst machen

Beim nächsten Scan mit dem On-Bord-Diagnosesystem werden nur noch die aktuellen Fehlermeldungen angezeigt.

Zudem könnt ihr mit der Carly App, je nach Fahrzeugmodell, auch einzelne Wartungsfunktionen durchführen. So könnt ihr beispielsweise den Ölwechsel selbst machen und anschließend einen „Service-Reset“ durchführen. Das Gleiche gilt auch für das Wechseln der Bremsbeläge. Selbst nach einem Batteriewechsel könnt ihr die neue Batterie registrieren. Zudem könnt ihr bei BMW-Modellen den Zustand der Diesel-Partikel- oder NOx-Filter überprüfen.

Für einige BMW-Modelle und Modelle von Audi, Mini, Seat, Skoda und VW bietet die Carly-App die neue Funktion Smart Mechanic an, die gegen Aufpreis für die App freigeschaltet werden kann. Damit bekommt ihr zu euren Fehlercodes nicht nur eine detaillierte Fehlerbeschreibung, sondern auch Zugriff auf die Originalpläne eures Modells und Tipps zur Ursachensuche und Reparatur.

Fazit – Inspektionspaket Auto

Die Inspektionspakete der Hersteller können sich in einigen Punkten unterscheiden. Jedoch werden grundsätzliche Punkte (Kontrolle der Bremsen, Lichter, Flüssigkeiten etc.) bei allen Herstellern gleichermaßen abgearbeitet. Am offensichtlichsten ist der Unterschied bei den vorgegebenen Zeiten zu den Serviceintervallen. Mit einer entsprechenden Diagnose App, wie Carly, könnt ihr den ein oder anderen Punkt selbst abarbeiten und damit Geld sparen.

Denke daran, dass jedes Auto unterschiedliche Software und Module eingebaut hat. Daher variieren die spezifischen Funktionen von Modell zu Modell.


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