Fehlerspeicher auslesen – Wie geht das?

Die Autowelt befindet sich derzeit und auch schon in den vergangenen Jahren in einem großen technologischen Wandel. Fahrzeugsysteme verändern sich grundlegend und bilden das Fundament für die neue digitale Welt. Beinahe jedes Auto glänzt mit vielseitiger technologischer Ausstattung, welche vor allem zur stärkeren Sicherheit und besseren Mobilität beitragen. Und da kommt der Fehlerspeicher des Autos ins Spiel.

Fehlerspeicher auslesen – wie geht das? Das Auslesen des Fehlerspeichers kann auf mehreren Wegen durchgeführt werden. Primär sind hier OBD-Diagnosegeräte zu nennen. Über den OBD-Port im Auto können die Geräte auf den Fehlerspeicher zugreifen, Daten analysieren und gegebenenfalls Fehlercodes beheben. Dazu werden nur ein OBD-Diagnosegerät und ein Auto mit OBD-Port benötigt. Per Bluetooth oder Kabel kann eine Verbindung hergestellt werden und die Diagnose kann auch schon starten. Das Auslesen der im Fehlerspeicher gesammelten Fehlercodes ist zumeist sehr simpel und ermöglicht das frühzeitige Aufdecken von technischen Problemen. Des Weiteren gibt es Softwares, welche unter ihren vielen Funktionen auch das Auslesen des Fehlerspeichers integriert haben und somit als Allround Pakete genutzt werden können. Zu diesen Softwares zählt unter anderem die Carly Software. 

Das Auto ist seit jeher das beliebteste Fortbewegungsmittel der Menschen und hat sich stetig verändert und adaptiert. Das Auto bietet Mobilität ohne Grenzen und entwickelte sich von einem gefährlichen Gefährt zu einem hochmodernen Produkt. Die Zeit der Digitalisierung und Technologisierung beeinflusst die Entwicklung des Autos erheblich und trug auch überwiegen positive Effekte davon. 

Doch mit dieser Entwicklung kam es auch zu primär technologischen Problemen, denen wir uns oft gar nicht bewusst sind. Da diese Probleme mehr oder weniger neu sind und sich nicht wie gewohnt in der Motorhaube abspielen, wird ihnen unglücklicherweise zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Jedoch sind es derzeit primär technologische Probleme, die Autobesitzern Sorgen machen.

Die Notwendigkeit Fehlercodes im Fehlerspeicher auszulesen, ist somit stark gegeben und sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden. Tatsächlich ist dieser Vorgang sogar notwendig um technische Probleme erkennen und lösen zu können.

Wirkliche Sicherheit beim Autofahren steht für alle Autobesitzer im Vordergrund und sollte auch nie außer Acht genommen werden. Damit das Auto das beliebteste Fortbewegungsmittel bleibt, müssen die Probleme an der Wurzel gepackt werden.

Dieser Artikel beleuchtet die Thematik rund um den Fehlerspeicher von vielen Seiten und gibt einen umfassenden Einblick in weitere interessante Gebiete.

Folgende Themen werden beantwortet:

  • Warum muss ein Fehlerspeicher ausgelesen werden?
  • Wie funktioniert das Auslesen von Fehlerspeichern und Fehlercodes?
  • Wie soll mit den Fehlercodes umgegangen werden?
  • Kosten und wichtige Tipps 
  • Die Carly Software als Alternative

Somit wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen des Artikels und viel Erfolg und Glück beim anschließenden Ausprobieren unserer Tipps.

Fehlerspeicher und Diagnosegeräte

Fehlerspeicher sind mittlerweile in jedem Auto fest integriert und nehmen eine wichtige Rolle in der Fehlerbehebung von technischen Problemen ein. Das moderne Auto ist mit vielseitiger Technik ausgestattet und ist somit auch mit neuen Problemen konfrontiert. Deshalb sollte die Rolle der Fehlerspeicher auch auf keinen Fall außer Acht gelassen werden.

Doch, was genau sind eigentlich Fehlerspeicher?

Fehlerspeicher sind im Grunde Systemspeicher, welche Daten von den Steuergeräten und der Bordelektronik des Autos sammeln. Diese Daten werden dann im Fehlerspeicher analysiert und ausgewertet. Der Fehlerspeicher kann somit Probleme erkennen und erstellt bei Bedarf sogenannte Fehlercodes, welche die Ursache und die Schwere des Problems näher beschreiben.

Beinahe alle modernen Autos haben mittlerweile so einen Fehlerspeicher integriert. Jedes Auto mit einem Fehlerspeicher hat somit auch einen OBD Port. Über diesen kann dann das Auslesegerät mit dem Auto verbunden werden und die Daten der Fehlerspeicher gesammelt und analysiert werden.

Seit dem Jahr 2004 hat jeder Neuwagen einen OBD Port und ist somit kompatibel mit einem Auslesegerät. In Form von Fehlercodes werden dann Probleme im Fehlerspeicher dokumentiert. Diagnosegeräte lesen die Fehlerspeicher aus und können somit auf die Fehlercodes zugreifen, welche Problemstellen in der Systemelektronik oder der Bordelektronik aufzeigen. Da diese Probleme oft nicht anderweitig erkannt werden können, ist das Auslesen des Fehlerspeichers essentiell für den Zustand des Fahrzeuges.

Warum müssen Fehlerspeicher ausgelesen werden?

Das Auslesen des Fehlerspeichers ist, wie bereits erwähnt, essentiell für den Zustand eures Fahrzeuges. Die vielen Fehlercodes, welche zu diversen Problemen in der Bordelektronik und bei den Steuergeräten führen können, müssen rasch behoben werden, damit der Zustand und auch die Sicherheit des Fahrzeugs nicht gefährdet sind.

Fehlercodes können von diversen Geräten ausgeworfen werden und müssen nicht unbedingt gefährlich sein. Die meisten Fehlercodes sind harmlos und schaden eurem Fahrzeug nicht.

Jedoch gibt es eine Handvoll Fehlercodes, welche den Zustand eures Fahrzeugs massiv beeinträchtigen können. Beispielsweise kann ein Fehlercode auf einen defekten Airbag hinweisen. In diesem Fall ist eure Sicherheit in Gefahr und ihr solltet so schnell wie möglich handeln. Es kann sein, dass dieser Fehlercode bisher unentdeckt geblieben ist und ihr euch schon länger in Gefahr begeben habt.

Ein anderes Beispiel wäre ein defekter Blinker. Hier gefährdet ihr sowohl eure als auch die Sicherheit anderer im Straßenverkehr und es kann zu lebensbedrohlichen Situationen kommen.

Somit liegt es im allgemeinen Interesse Fehlercodes auszulesen und diese auch so rasch wie möglich zu beheben. Die Gefahren, die ansonsten in Kraft treten können, sind unnötig und lassen sich leicht vermeiden. Die simple Anwendung von Diagnosegeräten erleichtert den Gebrauch und hat gleichzeitig einen enormen Nutzen.

Des Weiteren kann durch einen besseren Fahrzeugzustand viel Geld gespart werden, da dass das Auto einen geringeren Wertverlust. Das kann bei einem Gebrauchtwagenkauf- oder Verkauf äußerst hilfreich sein. Einerseits lässt sich in der Rolle des Verkäufers Vertrauen und Transparenz aufbauen, umgekehrt können in der Rolle des Käufers Probleme schon beim Kauf entdeckt werden.

Wie genau funktioniert das Auslesen des Fehlerspeichers?

Zum Auslesen des Fehlerspeichers wird in erster Linie ein Diagnosegerät bzw. Auslesegerät benötigt. Diagnosegeräte sind in verschiedenen Varianten verfügbar und müssen mit dem Auto über den OBD-Port verbunden werden. So einen Port besitzt jeder Neuwagen ab dem Jahr 2004.

Doch welche Arten von OBD-Diagnosegeräten gibt es?

  • Herkömmliche Diagnosegeräte: Am weitesten verbreitet sind herkömmliche Diagnosegeräte. Dieses Gerät könnt ihr via Kabel und OBD-Port mit dem Auto verbinden. Herkömmliche Auslesegeräte sind zumeist recht günstig, bieten aber nur das Auslesen des Fehlerspeichers an. Sie sind zusätzlich simpel anzuwenden und können in jeder Situation verwendet werden. Außerdem braucht ihr kein zusätzliches Equipment und könnt recht genaue Ergebnisse erzielen
  • Diagnosegeräte mit Bluetooth Funktion: Im Laufe der Zeit haben sich auch Auslesegeräte mit Bluetooth-Funktion etabliert. Hierbei wird kein Kabel benötigt und es kann via einem Adapter das Analysegerät mit dem Auto verbunden werden. Solche Geräte sind genauso leicht zu bedienen wie herkömmliche Diagnosegeräte.
  • Diagnosegeräte mit Löschfunktion: Eine zusätzliche Funktion von OBD-Diagnosegeräten kann das Löschen von Fehlercodes sein. Diese Funktion haben nicht alle Diagnosegeräte, sollte jedoch nicht ignoriert werden. 

Mit solchen Auslesegeräten könnt ihr Fehlercodes direkt erkennen, löschen und somit Fehler in der Bordelektronik und den Steuergeräten präventiv vermeiden.

Die verschiedenen Arten von Diagnosegeräten können oft zu Verwirrung in Bezug auf den Umgang mit Fehlercodes sorgen. Nicht alle Auslesegeräte können Fehlercodes analysieren und anschließend löschen.

Doch, wie genau funktioniert das Auslesen des Fehlerspeichers?

  • Im ersten Schritt muss das Fahrzeug via Kabel oder via Adapter mit dem Auto verbunden werden. Optimalerweise wird dazu die Zündung eures Wagens eingeschalten. Danach kann auch schon mit dem Auslesen begonnen werden
  • Im nächsten Schritt kann dann auch schon das Auslesen starten. Hierzu müsst ihr einfach auf eurem Diagnosegerät die Funktion “Auslesen” starten. Das Diagnosegerät wird nun auf eure Bordelektronik und den Systemspeicher zugreifen und die Analyse kann gestartet werden. Nach einigen Minuten wird die Analyse beendet sein und euer Diagnosegerät wirft die vorhandenen Fehlercodes aus.
  • Im letzten Schritt müssen die Fehlercodes, falls notwendig, noch interpretiert werden. Da Fehlercodes bei herkömmlichen Diagnosegeräten zumeist nicht analysiert werden können, ist es wichtig, selbst die Fehlercodes interpretieren zu können. So könnt ihr Probleme aufdecken, die ansonsten verborgen bleiben.

Viele Diagnosegeräte werfen lediglich blanke Fehlercodes aus, wo die Ursache eben nicht klar ist.

Doch, wie können blanke Fehlercodes interpretiert werden?

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Das Interpretieren von Fehlercodes

Das Interpretieren von blanken Fehlercodes ist im Grunde recht simpel. Es gibt verschiedene Wege Fehlercodes zu interpretieren.

Falls euer Diagnosegerät nur blanke Fehlercodes auswerfen sollte, könnt ihr beispielsweise über Internetportale die Ursache des Problems finden. Hierbei müsst ihr beachten, dass die Codes auf eure Automarke zutreffen und die Quellen verlässlich sind.

wie erkennt man fehlercodes im auto

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, Fehlercodes über Herstellerinformationen zu erkennen. Dafür könnt ihr gerne bei eurem Autohändler beziehungsweise Autohersteller anfragen und euch die Interpretationen für die Fehlercodes geben lassen.

Solltet ihr ein Diagnosegerät besitzen, welches automatisch die Ursache des Problems aufweist, könnt ihr im nächsten Schritt schon mit dem Löschen beginnen. 

Das Löschen von Fehlercodes

Das Löschen von Fehlercodes kann grundsätzlich mit jedem Diagnosegerät durchgeführt werden, welches eine Löschfunktion integriert hat. Diese Geräte befinden sich zumeist im oberen Preissegment, haben aber auch vielseitige Funktionen.

Bevor Fehlercodes gelöscht werden können, muss zunächst die Ursache des Problems erkannt werden. Wie zuvor erklärt, können Fehlercodes über verschiedene Wege interpretiert werden. Solltet ihr euch sicher sein, wo die Ursache des Problems liegt, liegt es in eurer Macht, ob ihr den Fehlercode löscht oder nicht.

Wir empfehlen grundsätzlich alle Fehlercodes zu löschen und den Fehlerspeicher somit zu bereinigen. Auch wenn nicht jeder Fehlercode gefährlich für den Zustand und die Sicherheit des Autos ist, könnt ihr so präventiv Geld sparen. Zum Löschen müsst ihr auf einem Diagnosegerät einfach die Funktion „Fehlercodes löschen“ auswählen. Danach ist euer Fehlerspeicher von den Codes bereinigt.

Solltet ihr ein Diagnosegerät ohne Löschfunktion besitzen, empfiehlt es sich, die Werkstatt des Vertrauens aufzusuchen. Dort könnt ihr dann die Fehlercodes, welche ihr zuhause diagnostiziert habt, nochmals überprüfen und danach löschen lassen. Werkstätten besitzen zumeist hochmoderne Diagnosegeräte mit sehr verlässlichen Löschfunktionen.

Falls ihr euch nicht sicher seid, wo die Ursache des Problems liegt, lohnt es sich, einen Experten hinzuzuziehen. Das ist auch notwendig, wenn es sich um einen sehr essentiellen Fehlercode handelt, wie beispielsweise ein defekter Blinker oder ein defekter Airbag, und ihr euch nicht sicher seid, ob euer Diagnosegerät die Fehlercodes verlässlich löscht. 

Beim Löschen der Fehlercodes ist grundsätzlich immer Vorsicht geboten. Solltest ihr euch unsicher sein, geht lieber auf Nummer sicher und zieht einen Experten zur Hilfe.

Kosten und Tipps

Die Preisspanne im Bereich der Diagnosegeräte ist sehr groß, weshalb man nicht wirklich einen klaren Preis nennen kann. OBD-Auslesegeräte definieren sich in erster Linie nach Leistung und Funktionen.

In den letzten Jahren wurde der Markt von vielen Billigprodukten geflutet, sodass es schwieriger geworden ist, effiziente Diagnosegeräte zu finden. 

Deshalb empfehlen wir in dieser heiklen Thematik einen besonderen Wert auf Sicherheit zu legen und qualitativ hochwertige Produkte zu erwerben – aber auch die können günstig sein.

Herkömmliche Diagnosegeräte mit einer effizienten Auslesefunktion sind schon ab ca. 50-60€ erhältlich. Bei Diagnosegeräten mit Bluetooth hebt sich das Preislevel etwas an.

Qualitative Diagnosegeräte mit Löschfunktion sind bereits ab einem Preis von ca. 100€ erhältlich.

Wir empfehlen euch jedoch unbedingt auf die Qualität zu achten und professionelle Beratung hinzuzuziehen. Damit könnt ihr sichere und genaue Ergebnisse garantieren und gefährdet eure Sicherheit nicht.

Um OBD-Auslesegeräte so effizient wie möglich nutzen zu können, zeigen wir euch ein paar hilfreiche Tipps und Tricks, welche euch helfen können, Geld, Zeit und Arbeit zu sparen:

  • Zunächst empfehlen wir immer bei Unsicherheit in Bezug auf das Löschen von Fehlercodes die Werkstatt des Vertrauens aufzusuchen. Nur so könnt ihr garantieren, dass das Risiko maximal minimiert wird und ihr sicher Autofahren könnt.

Es empfiehlt sich daher auch, regelmäßig Analysen zuhause durchzuführen und sich beim Löschen auf die Profis zu verlassen. So spart ihr euch das Geld für die Analyse in der Werkstatt und seid gleichzeitig auf der sicheren Seite.

  • Analysegeräte können auch praktisch bei Gebrauchtwagenkäufen eingesetzt werden. In der Rolle des Verkäufers lässt sich Transparenz und Vertrauen vermitteln. Ihr könnt dem Interessenten rasch den Fehlerspeicher auslesen lassen und somit von jeglichem Zweifel ablenken. Das führt unter Umständen zum Wunschpreis.

In der Rolle des Käufers könnt ihr direkt vor Ort eine rasche Analyse des Fehlerspeichers eures Wunschautos vornehmen. Da die meisten Diagnosegeräte schnelle Ergebnisse liefern, ist die Analyse direkt vor Ort sehr hilfreich, möglicherweise könnt ihr so Defekte aufzudecken und zu einer Preisminderung beitragen.

  • Das regelmäßige Auslesen des Fehlerspeichers ist essentiell, um Fehlercodes so rasch wie möglich zu erkennen und anschließend beheben zu können. Da das Analysieren des Fehlerspeichers tatsächlich nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, empfehlen wir mindestens einmal im Monat den Fehlerspeicher auszulesen. So mindert ihr das Risiko von Gefahren und könnt sicher eure Autofahrten genießen.

Die Carly Software

Neben den herkömmlichen Diagnosegeräten gibt es auch Softwares wie Carly, welche eine All-in-one-Lösung bieten. So könnt ihr verschiedene Funktionen verbinden und sie simpel parallel ausführen.

Doch, was genau ist die Carly Software?

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Die Carly-Software ist eine Diagnosesoftware die es aber unter anderem auch ermöglicht zu codieren, also Änderungen an einem Fahrzeug vornehmen zu können. So können durch das Codieren spezielle Funktionen freigeschaltet werden oder Ausstattungen verändert werden. Neben dem Codieren bietet Carly auch noch sämtliche andere Funktionen an, wodurch sich ein kompaktes Gesamtpaket ergibt. Mit Carly kann beispielsweise eine Auto-Wartung oder eine Fehlerdiagnose durchgeführt werden.

Carly ist sehr simpel zu bedienen, da nur der Carly Adapter und die Carly Software am Smartphone benötigt wird. Somit ist Carly eine praktische und einfach zu bedienende Gesamtlösung. 

Das Codieren mit Carly

Die Codierfunktion von Carly ermöglicht das Verbessern und Verändern von Funktionen an eurem Auto. Da hierzu nur die Carly Software mit dem Adapter benötigt wird, ist die Anwendung recht simpel und erfordert keine größere Anstrengung.

Durch das Codieren könnt ihr Funktionen freischalten, die von dem Autohersteller gesperrt worden sind. Außerdem lassen sich krasse Modifizierungen durchführen, damit euer Auto noch mehr zu eurem wird. 

Beispielsweise könnt ihr Blinker optisch verändern, euch die Geschwindigkeit digital anzeigen lassen oder die nervige Start-Stopp-Automatik deaktivieren.

Da mit Carly vor dem Codieren Backups erstellt werden können, gibt es keine Gefahr, das Auto kaputt zu codieren. Außerdem hat Carly eine proaktive Steuergerät-Prüfung integriert, und prüft somit zuerst die Firmware eurer Steuergeräte.  

Dennoch empfiehlt Carly nicht zu viele Veränderungen auf einmal vorzunehmen.

Um mit Carly codieren zu können, müsst ihr einfach den Carly-Adapter am OBD-Port eures Autos anstecken und mit der Smartphone App verbinden. Dann könnt ihr schon in der App die Funktion “Codieren” auswählen und die gewünschte Veränderung vornehmen. Welche Modifizierungen für welche Autos verfügbar sind, lässt sich der Carly Website entnehmen. 

Weitere Carly Funktionen

Auto-Diagnose: Die Autodiagnose hilft euch, wie auch das Diagnosegerät, Fehler in der Fahrzeugelektronik zu erkennen und diese zu beheben. Mit Carly könnt ihr Warnlampen besser verstehen und interpretieren, Probleme frühzeitig erkennen und Fehlercodes analysieren und löschen. Über den OBD-Port greift Carly auf die Steuergeräte zu und wirft direkt in der App die fertigen Analysen aus. Somit ersetzt Carly herkömmliche Analysegeräte und kann gröbere Probleme vermeiden.

Gebrauchtwagenkauf: Mit dem Gebrauchtwagencheck könnt ihr selbst einen schnellen Test bei jedem Gebrauchtwagenkauf durchführen. Carly kann hierbei Tachomanipulationen und mechanische Fehler erkennen. In der Rolle des Verkäufers könnt ihr mit der Carly Software Transparenz bieten. Durch das Erkennen von Tachomanipulationen lassen sich mehrere tausend Euro sparen. 

fehlerspeicher auslesen mit carly

Auto Wartung: Mit der Autowartung könnt ihr sämtliche Wartungsarbeiten auf Carly auslagern und die Software das Wichtigste erledigen lassen. Carly führt euch durch einfache Wartungsfunktionen, wie zum Beispiel den Service-Reset und die Batterie-Registrierung. Des Weiteren können Wartungen im Dieselpartikelfilter, der Bremse und Getriebe vorgenommen werden.

Diese Funktionen sind aber nicht bei jedem Auto vorhanden und ihr solltet euch vor dem Kauf darüber informieren, was bei eurem Wagen alles zur Verfügung steht.

Kosten und Resümee

Um die Funktionen von Carly in vollen Zügen genießen zu können, braucht ihr die beiden Carly Komponenten, nämlich die Software und den Adapter.

Der Adapter ist in der Universalvariante erhältlich und kann ab 59,90€ einmalig erworben werden.

Die Carly Software als App muss in der Vollversion erworben werden, da nur so wirklich alle Funktionen genutzt werden können. Die Preise variieren abhängig von der Automarke und die Versionen sind zwischen 21- und 80€ jährlich erwerbbar.

Die großen Vorteile von Carly liegen in der simplen Anwendung und der Vielzahl an Funktionen. Durch die Smartphone App und den handlichen Adapter lässt sich Carly in jeder Situation anwenden. Außerdem gibt es im Internet zahlreiche Carly Tutorials zu finden, wodurch es zu keinen Komplikationen bei der Anwendung kommen sollte. 

Da Sicherheit an oberster Stelle für jeden Autobesitzer stehen sollte, befindet sich die Carly Software in einem preislich adäquaten Segment.

Carly ist auf jeden Fall eine passende Alternative zu den herkömmlichen Diagnosegeräten und bietet sogar noch einen Haufen an tollen Extra-Features.

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