Fehlerspeicher selber auslesen – Was ist das?

Den Fehlerspeicher des Autos auszulesen kann oft bei unbekannten Fehlern aufschlussreich sein und einen vor einem Werkstattbesuch und Kosten aufgrund von größeren Mängeln bewahren. Wir haben uns daher die Frage gestellt mit welchem Gerät man den Fehlerspeicher selber auslesen kann.

Also, mit welchem Gerät kann man den Fehlerspeicher auslesen? Eine Werkstatt zum Auslesen des Fehlerspeichers aufzusuchen, ist immer mit einem zeitlichen Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden. Mittlerweile gibt es jedoch die Möglichkeit den Fehlerspeicher auch selber über die On-Board-Diagnose (OBD) Schnittstelle auszulesen. Dazu kann man ein im Handel erhältliches Gerät kaufen und dieses per OBD-Schnittstelle mit dem Auto verbinden und den Fehlerspeicher direkt auf dem Smartphone auslesen – wie zum Beispiel mit dem Adapter und der App von mycarly.com für ca. 100€ (59,90€ für den Adapter und zwischen 21 und 80€ pro Jahr für die App).

Viele Leute werden es kennen. Man fährt länger mit einem Fahrzeug und alles funktioniert einwandfrei. Plötzlich jedoch leuchtet eine Warnleuchte auf und man kann den Fehler nicht eindeutig identifizieren. Nun stellt sich die Frage, ob man eventuell umsonst eine Werkstatt aufsucht und die damit verbundenen Kosten und den zeitlichen Aufwand auf sich nimmt oder man unternimmt erstmal nichts und riskiert, dass ein größerer Schaden an dem Auto entsteht. Nachfolgend zeigen wir euch, warum ein Auslesen des Fehlerspeichers sinnvoll ist, welche Möglichkeiten es dafür gibt, wie ihr die Fehlercodes richtig interpretiert und mit welchen Kosten das ganze verbunden ist.

Warum sollte der Fehlerspeicher ausgelesen werden?

Der Fehlerspeicher ist ein Teil des komplexen modernen Computers jedes Autos. Dieser zeichnet mechanische wie elektronische Defekte und Störungen auf. Obwohl es keine festgeschriebenen Intervalle für das Auslesen des Fehlerspeichers gibt, ist es trotzdem ratsam diesen regelmäßig auszulesen. Der Fehlerspeicher sollte auf jeden Fall ausgelesen werden, wenn eine der Kontrollleuchten aufleuchtet. Damit gibt das Auto Bescheid, dass ein akuter Fehler behoben werden muss und dies je nach Kontrollleuchte bald oder unverzüglich stattfinden sollte. Dieser Fall ist sehr eindeutig und oftmals kann über das Benutzerhandbuch eine erste Diagnose gestellt werden. Jedoch ist nicht immer eindeutig, wodurch dieser Fehler genau entstanden ist. Zudem werden kleinere Fehler fortlaufend im Fehlerspeicher gespeichert, aber nicht über die Kontrollleuchten angezeigt. Diese Fehler im Fehlerspeicher sind dem Fahrer des Wagens somit nicht ersichtlich. Jedoch können diese Fehler fortlaufend ebenfalls aus dem Fehlerspeicher ausgelesen werden. Warum sollte man den Fehlerspeicher also regelmäßig auslesen?

Das regelmäßige Auslesen des Fehlerspeichers bietet die Möglichkeit vorausschauend zu agieren und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Dadurch erhält der Benutzer des Fahrzeuges immer einen aktuellen Stand der gespeicherten Fehler und erhält einen guten Überblick darüber, was früher oder später zu größeren Problemen führen könnte und kann proaktiv agieren. So können kleinere Fehler ausgelesen werden und das Problem kann frühzeitig behoben werden, bevor aus einem kleinen Mängel ein größerer Schaden entsteht. Größere Schäden führen oftmals zu hohen Kosten und diese gilt es möglichst frühzeitig zu verhindern. Wichtig ist, dass trotz dem Auslesen und interpretieren der Fehlercodes ein Werkstattbesuch notwendig sein kann.

Wie kann man also die Fehlercodes aus dem Fehlerspeicher verstehen? Diese werden nicht als „Klimaanlage defekt – Kühlmittel nachfüllen“ gespeichert, sondern als sogenannte Fehlercodes, welche erst noch interpretiert werden müssen. So kann zwar jeder Laie mit etwas Internetrecherche herausfinden, was hinter dem jeweiligen Fehlercode steht, jedoch geht auch daraus keine eindeutige Empfehlung für die Behebung des Fehlers hervor. Daher ist es ratsam, nachdem man sich klar gemacht hat, welche Fehler derzeit im Fahrzeug vorliegen, dass man sich weiteren Rat sucht und sich professionell von einem Experten – etwa in einer Werkstatt – beraten lässt. Natürlich muss man nicht bei jedem Fehler eine Werkstatt aufsuchen, sollte man aber ein Problem beim Fahrzeug feststellen – etwa spielt die Klimaanlage verrückt – und liest dann den Fehlerspeicher aus und findet verschiedene Fehler in der Elektronik, hilft ein Fachmann weiter und kann das Problem oft relativ schnell beheben. Werkstätten haben natürlich weitere Geräte für die Diagnostik und können bei weiteren Fragen auf Experten direkt beim Fahrzeughersteller zurückgreifen. Daher ist es ratsam den Fehlerspeicher regelmäßig auszulesen und den derzeitigen Zustand des Fahrzeuges zu kennen, auch wenn man bei der Interpretation und Behebung der Fehlercodes vorsichtig sein und einen Fachmann zur Hilfe ziehen sollte.

Welche Möglichkeiten zum Auslesen des Fehlerspeichers habe ich?

Das Auslesen des Fehlerspeichers war lange eine Sache der Autowerkstätten, welche einzig das benötigte Equipment und die entsprechende Software zur Verfügung hatten. Dies ist nun jedoch nicht mehr der Fall. Inzwischen ist es auch möglich den Fehlerspeicher selber mithilfe eines kleinen Gerätes auszulesen.

Wird das Auslesen des Fehlerspeichers in einer Werkstatt ausgeführt, so kostet dies ungefähr 25€ bis 60€. Teilweise ist das Auslesen auch kostenlos. Steht zum Beispiel eine Reparatur an, dann ist das Auslesen des Fehlerspeichers oft in den ohnehin hohen Kosten inbegriffen. Zudem fällt bei dem Auslesen des Fehlerspeichers in einer Werkstatt neben den Kosten noch zusätzlich der zeitliche Aufwand an. Oftmals dauert das Auslesen etwa 15 bis 30 Minuten, jedoch ist hier natürlich nicht die Wartezeit und Anfahrt mit inbegriffen. Zudem muss man oft auch mehrere Wochen auf einen Termin warten. Daher ist es klar, dass der Werkstattbesuch nicht die kostengünstige und schnelle Lösung ist.

Viel einfacher kann man die Fehlercodes mittlerweile über eine OBD Schnittstelle auslesen. Diese hat jedes moderne Fahrzeug. Hierzu verbindet man einfach ein Gerät mit dieser Schnittstelle und öffnet oftmals eine Smartphone App, um das Auslesen des Fehlerspeichers zu starten. Über das Smartphone kann man dann den aktuellen Fehlerspeicher sowie die vergangenen Fehler einsehen und bearbeiten. Dies kann so oft wie man möchte wiederholt werden und erspart einem die Fahrt zur Werkstatt sowie die Kosten für den Aufwand der Mechatroniker. Dieser Prozess war lange den Werkstätten vorbehalten.

Ein Gerät wie der Adapter von Carly kostet 59,90€ und wird über eine App für IOS und Android gesteuert welche wiederum zwischen 21 und 80€ pro Jahr kostet. Mit einem solchen Gerät und der dazugehörigen App kann man den Fehlerspeicher so oft wie man möchte bei verschiedenen Fahrzeugen auslesen. Wenn man überlegt, dass man für einen Check in der Werkstatt gerne mal 60€ hinlegen muss, ist das sehr wenig, da man die Fehlerauslese von Carly auch bei mehreren Fahrzeugen verwenden kann. Zudem ist Carly in der Lage noch weitere Informationen, wie etwa den Tachostand, über die OBD Schnittstelle auszulesen.

Die Anwendung des Gerätes ist sehr einfach. Das Gerät beziehungsweise der Adapter wird schnell mit der OBD Schnittstelle verbunden. Dann verbindet man den Adapter per Bluetooth Low Energy (BLE) über die App mit dem Smartphone. Die App ist für IOS und Android verfügbar, also für fast alle Handy Betriebssysteme. Nun wählt man die Fahrzeugmarke und den Fahrzeugtypen über die App aus. Hier hat man verschiedene Optionen, welche man ausführen kann. Eine der Optionen ist das Auslesen des Fehlerspeichers. Die App führt nun komplett eigenständig den Check durch und liest den Fehlerspeicher aus. 

Dieser Prozess kann von jedermann innerhalb weniger Minuten durchgeführt werden. Die Carly App zeigt nicht nur den Fehlercode an, sondern auch gleich den zugehörigen Fehlertext, welchen man sonst aufwendig recherchieren muss. Dadurch hat man einen kompakten Überblick über alle Fehler im Fehlerspeicher und diese müssen nur noch korrekt interpretiert werden, damit die Fehler auch tatsächlich behoben werden können. Bei der Interpretation der Fehlercodes und der zugehörigen Fehlertexte hilft die Carly App einem auch. Denn diese liest nicht nur die Fehler aus, sondern interpretiert und analysiert diese zugleich. Dadurch kann eine erste Fehlerdiagnose gestellt werden, welche Hinweise auf die Schwere der Störungen gibt und bei der Entscheidung, ob eine Werkstatt aufgesucht werden sollte, hilft. 

fehlerspeicher selber auslesen wie macht man das

Die Carly App bietet zudem die Möglichkeit die Fehler aus dem Fehlerspeicher zu löschen. Dadurch kann man gelöste Fehler entfernen und sieht diese nicht mehr im Fehlerspeicher. Aber keine Sorge, falls ein Fehler gelöscht aber nicht behoben wurde, wird dieser wenige Tage später wieder im Fehlerspeicher erscheinen, da das Auto den bestehenden Fehler weiterhin erkennt und einfach neu in den Fehlerspeicher einliest. Weiterhin ist der Adapter für die OBD Schnittstelle ein Universal-Adapter, welcher mit einem einzigen Adapter die Fehlerauslese an verschiedenen Fahrzeugmarken und -typen ausführen kann. Wichtig ist also, dass ihr den Fehlerspeicher regelmäßig zu einem günstigen Preis auslesen könnt und euch so vor eventuell teuren Schäden bewahren könnt.

Fazit

Wer den Fehlerspeicher seines Autos auslesen möchte, muss nicht gleich in die Werkstatt fahren und dort viel Geld zahlen. Viel einfacher und schneller geht es mit einem Gerät, dass man per App steuert und nicht nur Fehlercodes auslesen kann, sondern noch viele weitere Funktionen mit sich bringt. Langfristig gesehen ist so eine Investition auf jeden Fall eine gute Entscheidung. Solltet ihr euch bei einem Fehlercode jedoch unsicher sein, fragt lieber bei der Werkstatt nach da das Löschen von manchen Fehlercodes, wie zum Beispiel die der Airbags, zu schweren Schäden an Leib und Körper führen können. Ladet euch doch mal die Carly Lite Version gratis herunter und seht, was sich bei eurem Auto alles machen lässt.

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