Wie kann ich mit meinem Handy mein Auto codieren?

Sein Auto zu codieren ist etwas sehr Cooles. Man holt noch mehr aus seinem Auto heraus und kann es auch personalisieren. Jedoch gibt es da einen Haken an der Sache: es ist teuer. Wir zeigen euch heute wie ihr mit eurem Handy euer Auto codieren könnt und euch somit einen Haufen Geld und Zeit sparen könnt.

Wie kann ich mit meinem Handy mein Auto codieren? Normalerweise ist es für die Codierung des eigenen Autos notwendig, in eine geeignete Werkstatt zu fahren. Die Kosten bewegen sich je nach Modell und der Anzahl der Codierungen im dreistelligen Bereich (per Codierung kann das 10€ kosten). Zusätzlich kommen die zu bezahlenden Arbeitsstunden und die Probleme bei der Terminfindung hinzu. All das gehört mit der Carly App der Vergangenheit an. Bei dem Adapter handelt es sich um eine einmalige Investition von 59,90€. Je nach Modell zahlt man dann noch jährlich zwischen 21 und 80€, um die App zu verwenden. Dabei gibt es eine spezielle App für fast jede Automarke um noch mehr aus eurem Wagen herauszuholen. Ladet euch dafür einfach die Carly App runter, holt euch den Carly Universal Adapter, und schon kann es losgehen. 

Die dafür notwendigen Schritte könnt ihr in der folgenden Zusammenfassung nachlesen. Und nicht nur das, wir erzählen euch im Gegensatz zu Werkstätten auch etwas über das Codieren selbst.

Was ist eine Codierung eigentlich?

Im Grunde steckt in jedem Auto ein zweites Gesicht. Eine neue Sache sind diese Codierungen auch nicht, sie sind schon seit zig Jahren bekannt. Durch diesen Prozess der Code-Änderung schalten die Hersteller Funktionen in Abhängigkeit von der Ausstattung eines bestimmten Fahrzeugs frei. Je höher (teurer) die Ausstattungsstufe, desto länger ist die Liste der Ausstattungen. Und warum mehr oder weniger geheim? Nun, sogenannte Codierungen, um die es heute auch geht, können diese versteckten Features zum Leben erwecken. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Die Diversität der Codierungen reicht von unterschiedlichen Blinkern über Schließfunktionen bis hin zu zahlreichen Innenraum Anpassungen. Was alles genau möglich ist, besprechen wir später noch kurz. Dennoch beschränken sich Codierungen auf optische Details. Denn es gibt einen kleinen Hacken bei der Sache: Wer mehr Power haben möchte, muss das dann nach wie vor bei einer zertifizierten Werkstatt machen lassen. Aber wenn man ehrlich ist, ist das auch gut so.

Wie funktioniert die Carly App?

Mit Carly hat das Codieren ein neues Gesicht bekommen. Die Carly App bietet umfassende Funkionen, die ihr ganz einfach auf eurem Smartphone genießen könnt. Da heutzutage fast jeder im Besitz eines Smartphones ist und dieses auch regelmäßig benutzt, ist die App von Carly die go-to Variante, bevor man hier beginnt, mit dem eigenen Laptop die Codierungen selbst zu schreiben. Die Premium-Version der Carly-Anwendung (mit der ihr Zugang zu Codierungsfunktionen erhaltet) kostet je nach gekauftem Abonnement der Automarke zwischen 21 und 80€, zuzüglich der Kosten für den Carly-Universaladapter. Alles in allem beginnt der Preis für den Adapter und die App bei knapp über 100€, aber der genaue Preis hängt von der benötigten App-Version ab. Um alle eure Autos zu codieren, könnt ihr die Universal App erwerben. So braucht ihr nicht für jede Automarke einzeln zu zahlen. Wenn eure Autos nach 2001 gebaut wurden, sollte die Carly-Lösung funktionieren. Carly supportet auch BMWs mit Baujahr 1996-2000, aber dann braucht ihr auch die 20-polige Adapterverlängerung.

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Aber wie genau nehme ich die gewollten Änderungen jetzt vor? Mit ein paar simplen Schritten seit ihr am Ziel: Baut den Adapter in den Motorraum eures Autos ein. Das geht ganz einfach und benötigt keine großartigen Kenntnisse über Autos. Danach könnt ihr euch über die Carly App mit dem Adapter verbinden. In einem Menü habt ihr nun die Übersicht über alle möglichen Codierungen. Wenn ihr Hilfe braucht, könnt ihr in unseren anderen Threads über genau euer Auto nachlesen, und vielleicht entdeckt ihr ja auch noch das ein oder andere Feature, das euch gefällt.

Was kann ich alles bei meinem Auto codieren?

Eine konkrete Antwort auf diese Frage gibt es gar nicht. Es gibt zu viele Möglichkeiten der verschiedenen Autohersteller, um eine universelle Antwort auf diese Frage geben zu können. Auch hat jedes Auto verschiedene freischaltbare Funktionen. Um euch trotzdem ein Gefühl zu geben, was möglich ist, geben wir euch eine kurze Liste mit ein paar Codierungen für das Äußere eures Autos: 

  • Einklappen der Seitenspiegel
  • Fernlichtanpassungen (Helligkeit)
  • Blinker Einstellungen (Häufigkeit des Blinkens beim Tippblinken)
  • Diverse Lichter wie Sidemarker oder Schlussleuchte
  • uvm.

Die Codier Funktionen und Möglichkeiten sind unterschiedlich – das hängt von der Codierungs-Software, der Fahrzeugmarke, des Modells und der Baureihe ab.

Kommen wir nun zu den Möglichkeiten im Innenraum. Ein häufig kritisierter Punkt bei neuen sowie alten Autos sind die Tachos. Jeder Hersteller hat seine eigenen Layouts. Regelmäßige Änderungen sollen für Dynamik und Abwechselung sorgen – nicht immer zur Freude der Kunden. Gerade bei Tachos und den generellen Displayeinstellungen sind die Geschmäcker zu verschieden, um jeden Geist zu befriedigen. Deshalb macht es hier auf jeden Fall Sinn, eine Codierung in Erwägung zu ziehen. Weiters gibt es bei einigen Modellen die Möglichkeit das Navi zu codieren. Probiert es einfach aus.

Gibt es Risiken bei der Codierung mit dem Handy?

Wenn man das Wort codieren hört, denkt man direkt an eine wirre Liste von aufeinanderfolgenden Zahlen, die von vorne bis hinten keinen Sinn ergeben. 

Vor knapp einem Jahrzehnt war es Personen mit erweitertem Wissen über Technik erstmals möglich, mit einem Kabel ihre eigenen MP3-Dateien in das Navi ihres BMWs einzuspielen. Das alles gehört der Vergangenheit an. Heutzutage muss sich niemand mehr mit Elends-langen Zahlenschlangen herumschlagen, denn das erledigen die Adapter für euch. Damit ist auch das Risiko von Fehlern quasi auf null gesunken.

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt, der nicht unerwähnt bleiben sollte, ist, dass ihr mithilfe des Carly Adapters die Möglichkeit habt, eure Änderungen in Echtzeit zu beobachten. Das ist ein riesen Vorteil, da es bei manch anderem OBD2 Adapter eben nicht möglich ist, zu sehen, woran man gerade arbeitet. Das große Problem liegt darin, dass ein Fehler nur mehr schwer aufzufinden ist und so im System bleibt. 

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Verliert mein Auto durch die selbst vorgenommene Codierung die Garantie?

Der Garantieverlust ist der Alptraum eines jeden Neuwagenbesitzers. Auch beim Kauf von Gebrauchtwagen besteht häufig noch eine Restgarantie. Eine Codierung ist schließlich ein Eingriff in die Bordelektronik. Im Internet kursieren diverse Threads aus Foren, in denen man von unparteiischen Eigenverbrauchern Erfahrungsberichte nachlesen kann. Eine breite Masse sagt, dass es kein Problem ist, da diese Codierungen eigentlich auch vom lizenzierten Verkäufer gemacht werden können und damit im rechtlichen Rahmen sind. Aber das ist dann scheinbar doch wieder nicht so, da bei Nachweis einer nachhaltigen Codierung die Garantie erlöschen kann. Deswegen schrecken viele vor der Eigencodierung zurück. 

Wie ist das also mit der Carly App und dem Carly Adapter?

Carly bietet bereits in einigen anderen Fällen eine kompetente Lösung. Diese ist nicht nur allumfassend, sondern auch wirklich sinnvoll. Die Carly-Lösung ist sicher in der Anwendung und sollte bei korrekter Anwendung und in Übereinstimmung mit deren Empfehlungen euer Auto nicht kaputt machen oder die Garantie beeinträchtigen. Wie es für jedes andere Autowerkzeug gilt. Carly erstellt bei jedem Code ein Backup, und ihr könnt schnell zu den ursprünglichen Einstellungen zurückkehren, wenn ihr möchtet. Außerdem ist Carly weltweit die einzige Codierlösung, die eine proaktive Steuergeräteprüfung installiert hat. Carly prüft vor der Codierung, ob euer Steuergerät über eine saubere Firmware verfügt. Ihr solltet jedoch nicht zu viele Optionen gleichzeitig ändern. In seltenen Fällen gibt es Controller mit Firmware, die nach einem Codierungsprozess möglicherweise Probleme verursachen könnten. Aber keine Sorge, die App informiert euch darüber.

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Fazit

Mittlerweile ist es zur Normalität geworden ein Smartphone zu besitzen. Die Funktionen davon werden immer weiter ausgebaut und scheinen nicht aufzuhören. Auch die weitere Veröffentlichung von Apps macht Smartphones immer nützlicher, als sie es schon sind. Wir sind es gewohnt, unsere Handys mit den Navis unserer Autos zu verbinden und unbegrenzten Zugriff auf Musik zu haben, wenn mal nicht das Richtige im Radio läuft. 

Mit Carly erhalten Smartphones eine neue Bedeutung für Autos. Mittels BLE (Bluetooth Low Energy) lässt sich die App mit dem Adapter verbinden. Das heißt, euer Gerät verbindet sich automatisch mit dem Adapter, wenn ihr Bluetooth aufgedreht habt und ihr braucht nicht aktiv danach in der Bluetooth-Geräte Liste zu suchen. Der Adapter ist mit einem einfachen Stecker ausgestattet, welcher vom Kunden angesteckt werden muss. Damit erhält jeder Zugriff auf coole Funktionen des Autos, die vom Hersteller nicht freigeschaltet wurden. Eine der häufigsten Änderungen sind zum Beispiel die Blinker. Was alles möglich ist, könnt ihr auf der Carly Seite nachlesen. Dort haben wir alles für euch aufgelistet damit ihr direkt einen guten Überblick bekommt. 

Es gibt aber noch weitere Gründe, warum Carly die beste Lösung ist. Bei konventionellen Adaptern muss man oft noch selbst codieren oder hat nicht die Möglichkeit, direkt einzusehen, was man macht. Bei Carly wird das von der Software übernommen, welche eine fehlerfreie Codierung gewährleistet. Damit sind Fehler ausgeschlossen und, was wirklich wichtig ist, man sieht direkt was man ändert. Zudem ist Carly lizenziert, was im Endeffekt für euch heißt, ihr müsst euch keine Sorgen um die Garantie eures Autos machen.

Also, worauf wartet ihr noch?

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