Was sind die 11 besten Veranstaltungen für Autofans?

Laute Motorengeräusche, Benzin in der Luft und tausende PS – und das alles versammelt an einem Ort. Für einen Autofan gibt es wohl nichts Besseres. Auch wir sind große Autofans und haben aus diesem Grund recherchiert: Was sind die 11 besten Veranstaltungen für Autofans?

Also, was sind die 11 besten Veranstaltungen für Autofans? Die 11 besten Veranstaltungen für Autofans sind:

  • Grand Prix von Monaco
  • 24-Stunden-Rennen von Le Mans
  • Indianapolis 500
  • Rallye Dakar
  • Internationale Automobilausstellung (IAA)
  • 24-Stunden-Rennen am Nürburgring
  • Isle of Man TT
  • Baja 1000
  • Silverstone Classic
  • Goodwood Festival
  • Monterey Car week

Ja, das sind unserer Meinung nach die 11 besten Veranstaltungen für Autofans. Doch wieso ist unsere Wahl auf genau diese gefallen? 

Im Folgenden erzählen euch mehr über die jeweilige Geschichte, nennen euch interessante Fakten und erläutern die Geschehnisse rund um die 11 besten Veranstaltungen für Autofans

Des Weiteren erfahrt ihr, was der Grand Slam des Rennsports, das heißt die höchste Auszeichnung für einen Rennfahrer ist und welcher ehemalige Formel-1- und Automobil-Weltmeister sich vorgenommen hat, sich bald auf der bisher kurzen Liste der Gewinner der sogenannten 3 Kronen des Rennsports zu verewigen.

Wir sagen euch, es lohnt sich dranzubleiben. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Platz 11 bis 4 der besten Veranstaltungen für Autofans

Nun geht es los. Um es aber ein wenig spannender zu machen, fangen wir bei Platz 11 an und arbeiten uns dann Stück für Stück zur wirklich besten Veranstaltung auf Platz 1. Bleibt dran!

Platz 11: Monterey Car week

Bei dieser Veranstaltung für Autofans ist wirklich für jeden etwas dabei! Egal ob Autoschrauber, Auto Laie, Gelegenheitsfahrer oder Begleitperson nach einem Besuch der Monterey Car week wird wohl wirklich jeder zum Autofan!

Obwohl das sonst so ruhige und idyllisch gelegene, kalifornische Fischerdorf Monterey seine etwa 28.000 Einwohner sonst mit Wellenrauschen und Möwen Kreischen verzaubert, werden die etwa 200.000 Autofans jedes Jahr wieder in der einen Augustwoche durch knatternde Oldtimer, laut aufheulende PS-Monster oder auch an- und abreisende Privat-Helikopter geweckt.

Das Festival ist geprägt von zahlreichen, kleineren Wettbewerben und Attraktionen, wie das Schaulaufen während des hochklassigen Events „The Quail“, der Oldtimer Schönheitswettbewerb „Concours d‘Elegance“ oder das fast trashige Zusammenkommen der „Legends of the Autobahn“. 

Wir finden die Monterey Car Week ist etwas ganz Besonderes und hat unseren Platz 11 wirklich verdient.

Platz 10: Goodwood Festival

Unser Platz 10 geht an das folgende, fast geschichtsträchtige Motorsport-Event: das Goodwood Festival in Südengland. Dieses Festival, oft auch als Goodwood Festival of Speed bezeichnet, findet bereits seit dem Jahr 1936 statt. 

Die Entstehung des Goodwood Circuit

Zurück gehen die Anfänge auf den damaligen Rennfahrer, seinerseits ebenso hochrangiger Duke of Richmond, Frederick Gordon-Lennox, der zu seiner Belustigung ein privates Bergrennen auf seinen Ländereien veranstaltete.

Nachdem ein Teil dieser Ländereien während des 2. Weltkrieges zu einem Flugplatz umgebaut wurden, der nach Beendigung des Krieges ausgedient hatte, sollte auf dieser befestigten Fläche später einmal der Rennkurs Goodwood Circuit entstehen. 

Hier fand am 28. September 1948 das erste offizielle Rennen von Goodwood statt.

Neue Strecke, neues Glück

Über die Jahre hinweg fanden war Goodwood der Austragungsort für viele Rennen, bis man die Strecke im Jahr 1966 aufgrund der zu hoch gewordenen Geschwindigkeiten schließlich aus Sicherheitsgründen schließen musste.

Heute und bereits seit dem Jahre 1993 findet das Goodwood Festival deshalb nicht mehr auf dem ehemaligen Kurs des Goodwood Circuit, sondern auf einer Bergstrecke vor Goodwood mit anschließender Rallye durch den Wald statt. 

Jeden Sommer wieder versammeln sich Renn- und Sportwagen, Rallye Fahrzeuge und Motorräder aus den vielen Jahren der Rennsportgeschichte sowie rund 180.000 Besucher auf dem Gelände von Goodwood House in Westhampnett, Südengland. Es ist eine Hommage an den Rennsport, eine „Kreuzung aus dem Großen Preis von Monaco und Royal Ascot“, wie die Sunday Times einst titelte. 

Platz 9: Silverstone Classic

Nicht weniger elitär ist unsere nächste Veranstaltung für Autofans, die ebenfalls in Großbritannien veranstaltet wird. 

Die Entstehung

Am Ende des letzten Jahrhunderts gab es bereits viele Veranstaltungen für historische Rennwagen. Hierzu gehört zum Beispiel den Oldtimer Grand Prix am Nürburgring oder das L’age d’Or Treffen in Monthéry. Doch in Großbritannien gab es bislang noch nichts Vergleichbares. 

Unsere Veranstaltung auf Platz 9 ist also die Antwort auf die bereits bestehenden Oldtimer-Treffen dieser Welt. Seit 1990 wird es auf der bekannten Rennstrecke Silverstone veranstaltet, auf der sonst der Grand Prix von Großbritannien ausgetragen wird. Am letzten Juli-Wochenende 2020 feiert es bereits seinen 30. Geburtstag. 

Die Geschehnisse und Attraktionen

An jeweils 3 Tagen pro Jahr treffen sich beim Silverstone Classic hunderte von historischen Rennwagen für insgesamt etwa 20 Rennen. 

In 2019 haben ganze 109.000 Besucher den Weg auf die Rennstrecke gefunden und es gab über 1.000 Anmeldungen für die Ausstellungen und Rennen der historischen Autos. Für das 30-jährige Jubiläum in 2020 wird erwartet, dass auch diese Rekorde gebrochen werden.

Die Veranstaltung der Rennen wird des Weiteren auch durch spannende Auktionen, Verkaufsstände, Ausstellungen, Familienaktivitäten und auch Live-Auftritte von Rock- und Pop-Bands ergänzt.

Platz 8: Baja 1000

Unser Platz Nummer 8, das Baja 1000 zählt zu einem der härtesten Auto- und Motorradrennen der Welt. Es ist vergleichbar mit einem Rallye-Raid-Wettbewerb und wird auf der niederkalifornischen Halbinsel Baja in Mexiko ausgetragen.

Die Ursprünge dieses Rennens liegen in der Hippie-Kultur der 1960er Jahre, denn hier sind nach und nach die sogenannten Strand-Buggies, also Fahrzeuge ohne Dach und Türen, entstanden. Wusstet ihr, dass dafür die Plattformen der damaligen VW-Käfer genutzt wurden?

Die Strand-Buggies wurden immer beliebter und spontane Rennen immer häufiger, sodass aus der Freizeitbeschäftigung schließlich im Jahr 1967 das Baja 1000 entstanden ist. 

Heute ist das Baja 1000 ein Rennen mit strengem Reglement und einer professionellen Organisation, bei dem, aufgrund der hohen Anforderungen an die Fahrzeuge, nur Spezialkonstruktionen an den Start gehen. Bekannte Automarken sind hier allerdings nur selten vertreten.

Platz 7: Isle of Man TT

Kommen wir zu Platz 7. Hier haben wir eine Veranstaltung, die jetzt nicht unbedingt etwas mit Autos, dafür aber auf jeden Fall mit PS und Geschwindigkeiten zu tun hat.

Die Isle of Man TT gilt als das gefährlichste, umstrittenste und älteste Motorradrennen der ganzen Welt. Der unrühmliche Rekord liegt bei 259 verunglückten Rennfahrern seit dem Beginn im Jahr 1911.

Start und Ziel des Rennens liegen auf dem Snaefell Mountain Course in Douglas, auf der sich selbst verwaltende, britische Insel Isle of Man. Da dieser Kurs aus normalen Straßen besteht, werden diese während der bedeutenden Veranstaltung für Autofans und Motorradfans für den Individualverkehr gesperrt.

Auf den insgesamt 60,735 Kilometern starten die Fahrer einzeln in ihre Rennrunden und die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei unglaublichen 209 km/h! Ja, wir nennen es unglaublich, da die Durchschnittsgeschwindigkeit bei anderen Grand-Prix-Motorradrennen bei nur etwa 160 km/h liegt!

Platz 6: 24-Stunden-Rennen am Nürburgring

Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring wird seit 1970 auf den Runden des Nürburgrings ausgetragen. Im Laufe der Zeit wurde die Strecke immer mal wieder angepasst. Heute drehen die Tourenwagen und Gran-Turismo-Fahrzeuge auf einer Kombination der Grand-Prix-Strecke und Nordschleife ihre Runden

Im Jahr 2019 waren es 150 Fahrzeugen und knapp 700 Fahrern, die ihre runden auf dem 25, 378 km langen Kurs drehen. Der Rekord allerdings kommt aus dem Jahr 2007: Hier waren unglaubliche 224 Fahrzeuge auf der Strecke unterwegs.

Aufgrund der hohen mentalen und körperlichen Anforderungen an die Fahrer teilen sich immer mindestens 2 bis maximal 4 Fahrer ein Auto. Ein Fahrer darf allerdings sogar für zwei verschiedene Fahrzeuge gemeldet sein.

Diese Rennveranstaltungen lockt mittlerweile bis zu 200.000 Autofans an den Nürburgring, die teilweise schon Tage vorher Ihre Zelte auf den Campingplätzen entlang der Strecke aufschlugen.

Platz 5: Internationale Automobilausstellung (IAA)

Auf Platz 5 haben wir nun mal eine andere Art der Veranstaltung für Autofans. 

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Sie hat angefangen als die erste Automobilausstellung Deutschlands und ist heute, neben der Tokyo Motor Show, dem Pariser Autosalon und der Detroit Auto Show, eine der größten und bedeutendsten Automobil-Fachmessen der Welt. Wirklich jeder hat schonmal von ihr gehört!

Die Anfänge liegen im Jahr 1897, bei der Gründungsveranstaltung des mitteleuropäischen Motorwagenvereins MMV. Laut Angaben des Veranstalters der IAA galt die Ausstellung der vier Benz-Wagen sowie eines Daimlers, Lutzmanns und Kühlsteins als die offiziell erste Automobilausstellung Deutschlands.

Den ersten Höhepunkt erreichte sie bereits im 7. Jahr, als sie von niemand geringeren, als dem Staatsoberhaupt Kaiser Wilhelm den Zweiten, offiziell eröffnet wurde.

Die Geschichte der IAA: Der Weg zur Massenveranstaltung

Was bis dahin noch als Luxusobjekt für die Oberklasse galt, sollte in den 1920er und 1930er Jahren auch für die Mittelschicht zugänglich gemacht werden: das Automobil.

Denn spätestens als der damalige Reichskanzler, Adolf Hitler, Steuervergünstigungen für alle Autobesitzer ankündigte, wandelte sich die IAA von einer Veranstaltung für Wohlhabende hin zu einer Massenveranstaltung für Jedermann.

Im Jahre 1934 kamen bereits 600.000 Besucher aufgrund des neu angekündigten Familienfahrzeugs für „Volksgenossen“ und 1939, bei Veröffentlichung des sogenannten KdF-Wagens (heute VW Käfer), ganze 825.000 Besucher. Das Auto war in der Mitte der Gesellschaft angekommen und die IAA fing an Geschichte zu schreiben.

In stetigem Wechsel: die IAA PKW und IAA Nutzfahrzeuge

Heute findet die IAA seit 1991 jedes Jahr auf der Frankfurter Messe statt. Dabei wechseln sich, im jährlichen Rhythmus, jeweils die IAA PKW und die IAA Nutzfahrzeuge ab. Ab 2021 soll die IAA dann nicht mehr auf der Frankfurter Messe, sondern entweder in Berlin, München oder Hamburg stattfinden.

Platz 4: Rallye Dakar

Zurück zu den Rennveranstaltungen, genauer gesagt zur Rallye Dakar.

Die Rallye Dakar ist einer der weltweit bekanntesten Rallye-Raid-Wettbewerbe, also Langstrecken- bzw. Wüstenrallyes, der Welt. Die erste Rallye wurde 1978 auf der Strecke Paris – Dakar ausgetragen und sollte als Vorreiter für die immer wieder angepassten Streckenverläufe von Europa nach Afrika gelten.

Nachdem sie von 1978 bis 2007 wirklich nur auf dem europäischen und afrikanischen Kontinent ausgetragen wurde, fand sie nach einer Terrorwarnung im Jahr 2008 dann ab 2009 in Südamerika statt. Doch nach nun 10 Jahren in Südamerika, war es scheinbar wieder an der Zeit weiterzuziehen. 

Denn seit dem Jahr 2020 verläuft die Strecke der bekannten Langstreckenrallye über 7.900 Kilometer durch das Land Saudi-Arabien. An den Start gingen aber, wie auch schon vorher, ausschließlich rasante Prototypen.

Unsere Top 3: die drei Kronen des Rennsports

In jeder Sportart gibt es etwas, dass nur die Besten erreichen können: Was das Triple im Deutschen Fußball ist, die vier Siege bei der Vierschanzen-Tournee oder der Grand Slam im Tennis, das sind die drei Kronen des Rennsports.

Und zu diesen drei Kronen, dem Grand Slam des Rennsports, gehören jeweils mindestens ein Sieg im Indianapolis 500, 24-Stunden-Rennen von Le Mans und mondänen Grand Prix von Monaco.

Platz 3: Indianapolis 500

Und hier haben wir ihn, unseren ersten Teil der drei Kronen: das 500-Meilen-Rennen von Indianapolis, auch bekannt unter Indianapolis 500 oder Indy 500. Mit mehr als 400.000 Besuchern ist es die weltweit größte Version einer Eintages-Sportveranstaltung.

Fährt ein Fahrer, zusätzlich zu den zwei Siegen in Monaco und Le Mains, auch in Indianapolis als Erster durchs Ziel, hat er etwas geschafft, dass bisher nur einem gelungen ist: dem Briten Graham Hill.

Doch auch ein ehemaliger deutscher Formel-1- und Automobil-Weltmeister hat es sich in den Kopf gesetzt, es als erst Zweiter in der Geschichte auf die Liste der drei Kronen, des Grand Slams des Rennsports, zu bringen. Wer das ist? Das erklären wir euch weiter unten. Ein wenig müsst ihr euch noch gedulden.

Milch statt Champagner

Klingt zu komisch, um wahr zu sein. Doch es ist tatsächlich der Fall! Der Sieger beim Indianapolis 500 bekommt auf dem Podium statt einer Flasche Champagner eine Flasche Milch gereicht! 

Zurück geht diese Tradition auf Louis Meyer, der nach seinem Sieg in 1936, ein Glas Buttermilch auf dem Podium trank.

Mehr als 100-jährige Geschichte

Das Indy 500 ist eines der ältesten Rundstreckenrennen der Welt. Es wird bereits seit dem 30. Mai 1911 veranstaltet, also schon über 100 Jahre! Als eines der drei Kronen ist das traditionsreiche Rennen einer DER Höhepunkte des Rennjahres. 

Während früher Geschwindigkeiten von bis 76 Meilen pro Stunde erreicht wurden, was in etwa 122 km/h entsprach, erreichen die Wagen auf der traditionsreichen Strecke heute mehr als das Dreifache. 

Fliegender Start

Das Rennen der heutigen Indy-Rennen startet mit dem sogenannten Indianapolis-Start. Die 33 Fahrer, aufgereiht in 11 Dreierreihen, stürzen sich mit einem fliegenden Start ins Geschehen. Danach folgen 200 Runden mit insgesamt 500 Meilen – daher auch der Name Indianapolis 500.

Den Rundenrekord in der Formel 1 hält übrigens Rubens Barichello, der im Jahr 2004 mit seinem Ferrari nach nur 1:10,399 ins Ziel schoss. 

Strecke

Da die Strecke früher mit Ziegelsteinen gepflastert war, wird die Strecke auch oft als der „Brickyard“, deutsch: die Ziegelei, bezeichnet. 

Heute allerdings erinnert nur noch die gepflasterte Ziellinie an die alten Zeiten, denn 1961 wurde der Rest der Strecke mit Asphalt übergossen. Eine weitere, verbliebene Tradition ist es übrigens, dass der Sieger die Ziegelsteine der Ziellinie küsst.

Platz 2: 24-Stunden-Rennen von Le Mans

Kommen wir zum zweiten Teil der drei Kronen: dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans, Frankreich.

Wie der Name schon sagt, ist das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ein Langstreckenrennen über 24 Stunden hinweg. Es wird jährlich und normalerweise am zweiten Juniwochenende in der Nähe der französischen Stadt Le Mans ausgetragen.

Der Veranstalter ist der französische Automobilclub “Automobil Club de l’Ouest”.

Der zweite Teil der drei Kronen

Wie auch das Indianapolis 500, wird das 24-Stunden-Rennen von Le Mans als eine der drei Kronen des Rennsports bezeichnet. Hat ein Fahrer bereits einen Sieg beim Indy 500 geholt und ist auch als Erster in Le Mans über die Ziellinie gefahren, fehlt ihm nur noch ein Sieg beim Grand Prix in Monaco, um sich auf der Liste der drei Kronen des Rennsports verewigen zu können.

Geschichte

Aber erst einmal zur Geschichte von als Mans: Das Langstreckenrennen von Le Mans wurde einst ins Leben gerufen, da Automobilhersteller den Stand der Entwicklung und die Zuverlässigkeit ihrer Automodelle unter Beweis stellen wollten. Das Ziel: in 24 Stunden sollten so viele Runden wie möglich gefahren werden. Am Ende musste allerdings immer die Ziellinie überquert werden.

Aus diesem Grund war es Anfangs nur den Fahrern erlaubt, Reparaturen mit an Bord verfügbaren Werkzeug durchzuführen. In den späteren Jahren durften jedoch ebenfalls Mechaniker diese Arbeit übernehmen, sofern die Autos noch aus eigener Kraft in die Boxen kamen.

Strecke

Das erste Rennen fand im Jahre 1923 auf dem sogenannten „Circuit des 24 heures“, welcher südlich von Le Mans gelegen ist. Die Strecke von etwa 17,3 km wurde im Jahre 1932 auf etwa 13,5 km verkürzt. 

Das ebenso stattfindende 24-Stunden-Motorradrennen findet dagegen auf dem kürzeren „Circuit Bugatti“ statt.

Eines der Highlights von Le Mans ist die 5 km lange Gerade, die „Ligne Droite des Hunaudières“, auf der die Sportwagen heute unvorstellbare Geschwindigkeiten von bis zu 340 km/h erreichen.

1955 bekam das Rennen ungewollt negative Aufmerksamkeit, nachdem durch einen tödlichen Unfall eines Fahrers 83 weitere Personen rund um die Rennstrecke zu Tode gekommen waren.

Fahrzeugklassen

Das Starterfeld besteht aus 4 Fahrzeugklassen: zwei für Sport-Prototypen und zwei für Gran Turismo Fahrzeuge. Die zwei Klassen für Sport-Prototypen unterscheiden sich vor allem nach Mindestgewicht und Hubraum. In den zwei Klassen für Gran Turismo Fahrzeuge fahren seriennahe Sportwagen, die sich nach der Fahrerbesetzung und dem Alter des Fahrzeugs unterscheiden.

Platz 1: der Grand Prix von Monaco

Kommen wir nun zu unserem Sieger. Nichts scheint elitärer und mondäner als das namhafte Autorennen der Côte d’Azur. Es ist eines DER Spektakel der Rennsaison, bei dem sich die Crème de la Crème des Rennsports tummelt: der Grand Prix (deutsch: Großer Preis) von Monaco. 

Er ist ein jährlich ausgetragenes Autorennen, das mitten in der Stadt, auf dem sogenannten „Circuit de Monaco“ durchgeführt wird. 

Geschichte

Die Anfänge dieses bekannten Stadtkurses liegen in den 1920er Jahren. Anthony Noghès, damaliger Generalkommissar des Automobilclubs Monaco, kam auf die Idee ein Autorennen in Monaco zu veranstalten, welches dann erstmals am 14. April 1929 stattfand. Zum Bestandteil der Formel 1, als den man den Circuit de Monaco heute kennt, wurde der Kurs allerdings erst im Jahr 1950.

Strecke

Der spannende Stadtkurs führt die Rennteilnehmer in engen Schleifen und steilen Kurven durch die beiden Stadtbezirke Monte Carlo und La Condamine. Im Gegensatz zu anderen Formel-1-Rennen, werden auf dem Circuit de Monaco aber nur Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h erreicht.

Der dreimalige Weltmeister Nelson Piquet beschrieb dieses Rennen einst als einen Hubschrauberrundflug im Wohnzimmer. Damit hatte er gar nicht so Unrecht. Denn auf den nur 3,337 kurvigen Kilometern müssen ganze 78 Runden gefahren werden bis die gesamte Rennlänge von 260,286 km erreicht wurde.

Fahrzeugklassen

Auch wenn bereits 1929 das erste Autorennen stattfand, waren es nicht immer die Wagen der Formel 1, die ihre Runden in den engen Straßen Monacos drehten.

Seit dem Beginn und bis zum Jahre 1937 war es die Fahrzeugklasse GP, die nach Ende des Krieges und nach nur einem weiteren Jahr 1948, bereits 1950 durch die Formel 1 abgelöst wurde.

Lang ersehnte Antwort: Welcher Fahrer will die drei Kronen holen?

Damit wären wir nun am Ende unserer 11 besten Veranstaltungen für Autofans.

Kommen wir nun zur Antwort auf die Frage, welcher Fahrer sich hinter unserem gesuchten Drei-Kronen-Jäger verbirgt. Jetzt haben wir euch ja wirklich lang genug auf die Folter gespannt. 

Es ist kein geringerer als der dreifache Automobil-Weltmeister, zweifache Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso, der sich nach den zahlreichen erfolgreichen Jahren im Rennsport ein neues Ziel gesetzt hat.

Nachdem er ganze 17 Jahre in namhaften Rennställen wie Minardi, Renault, McLaren und Ferrari seine Runden in der Formel 1 gezogen hat und seine Aufmerksamkeit seitdem nur noch der Langstrecken-WM und der Rallye Dakar galt, hat er sich für 2021 ein neues Ziel gesetzt: 

Er will als erst Zweiter der Rennsport-Geschichte die drei Kronen des Rennsports gewinnen.

Und dafür fehlt ihm nicht mehr viel. Denn beim Grand Prix von Monaco und dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans hat er bereits je zweimal als Erster die Ziellinie überquert! Bleibt also abzuwarten, ob Alonsos Träume in Erfüllung gehen – zu gönnen wäre es ihm ja.

Sonstige Fragen

1) Wir waren für diesen Artikel ja auf der Suche nach spannenden Veranstaltungen für Autofans. Und die meisten sind ja wirklich spannend, aber dem ein oder anderen vielleicht etwas zu anstrengend. Wir haben uns gefragt: Gibt es auch gemütliche Veranstaltungen für Autofans?

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Also, gibt es auch gemütliche Veranstaltungen für Autofans? Eine gemütliche Veranstaltung ist das Autokino.  Hier zeigen euch die überdimensionierten Leinwände Klassiker, Schnulzen oder die neuesten Blockbuster. Am Himmel darüber könnt ihr die Sterne oder einen atemberaubenden Sonnenuntergang beobachten. Den Ton empfangt ihr über die Lautsprecher im Auto.

Wart ihr denn schon einmal im Autokino? Ehrlich gesagt wussten wir vor der Recherche zu diesem Artikel nicht einmal, ob wir eines in der Nähe haben! Doch jetzt ist auch bei uns die Lust zu einem Film im Autokino aufgekommen und wir haben entschlossen es doch mal auszuprobieren.

Leider gibt es in Deutschland nur noch knapp 20 Autokinos. In diesen könnt ihr unter freiem Himmel und ganz intim in eurem Auto ein wenig mehr Zweisamkeit genießen als auf einem Rennsport Event oder im gut gefüllten Kinosaal.

2) Ebenso hat es uns interessiert, welche Messen, neben der IAA, noch so in Deutschland veranstaltet werden. Wir haben uns gefragt: Was sind die größten Automessen in Deutschland?

Also, was sind die größten Automessen in Deutschland? Gemessen an den Besucherzahlen, sind die folgenden Automessen die fünf größten Automessen in Deutschland:

  • IAA – Internationale Industrieausstellung in Frankfurt (810.000)
  • Essen Motor Show (356.000)
  • Tuning World Friedrichshafen (103.800)
  • Automesse Erfurt (25.000)
  • Oldtema (14.000)
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