11 Dinge die du zum Autowaschen brauchst + 1 günstiger Geheimtipp

Erst ein paar Wochen ist es her, dass Sandra mit ihrem neuen, schicken Flitzer vom Hof des Autohändlers gerollt ist Jetzt steht die erste Autowäsche an. Nun fragt sie sich, wie und mit welchen Dingen sie das Auto am besten waschen sollte. Nun, was brauche ich zum Autowaschen?  Wir haben für euch recherchiert:

Also, was brauche ich zum Autowaschen? Zum Autowaschen braucht man:

  • Handschuhe
  • 2 – 3 Wassereimer
  • Mikrofasertuch / Waschhandschuhe
  • Staubsauger / Staubtücher
  • Autoshampoo
  • Felgenreiniger
  • Mülltüte und Tasche
  • Mikrofaser-Bürsten für Lüftungsschlitze
  • Tuch für dreckige Hände
  • Das nötige Kleingeld für die SB-Waschanlage
  • Kühles, schattiges Wetter

Beim Autowaschen scheiden sich die Geister. Die einen stehen in der Einfahrt und gönnen ihrem Fahrzeug eine liebevolle Wäsche mit teurem Autoshampoo, einer Extra-Pflegelotion, schonenden Mikrofaser-Waschhandschuh und natürlich schützender Lackpflege im Anschluss.

Andere wiederum nutzen den naheliegenden SB-Waschpark zum Reinigen des Autos. Für kleines Geld können hier die Reinigungsanlagen des Waschparks genutzt werden.

Das Angebot reicht vom Einschäumen mit der XXL-Bürste und der Felgenreinigung bis zum Bad in Heißwachs und der finalen Top-Pflegelösung.
Der Vorteil des SB-Waschparks ist, dass ihr hier kein Augenmerk auf das Schmutzwasser legen müsst, denn diese verfügen über grundwasserschonende, umweltfreundliche Reinigungssysteme.

Wieso braucht man diese Dinge zum Autowaschen?

Jeder hat wohl seinen eigenen Weg, um seinem Auto die bestmögliche Pflege zukommen zu lassen. In den meisten Fällen braucht man jedoch trotzdem die 11 folgenden Dinge für die Autowäsche.

Handschuhe

Die Liste beginnt mit Handschuhen. Diese brauchst du, da Reinigungsmittel oft sehr aggressiv und ätzend sind.
Sie trocknen die Haut aus und können auch Ausschläge verursachen. Bei wirklich aggressiven Mitteln gehört auch die Schutzbrille auf die Liste der Dinge, die man zum Autowaschen braucht.

2-3 Wassereimer

Bei einer Handwäsche empfiehlt es sich immer 2 oder sogar 3 Wassereimer bereitzustellen. Der Sinn? Der erste Wassereimer dient dafür die Lappen oder Waschhandschuhe überhaupt erst mal nass zu machen.

Der zweite Wassereimer kommt zum Einsatz, wenn die Lappen dreckig sind. In Ihnen kann man den Dreck ausspülen, bevor man sie anschließend wieder im ersten Eimer befeuchtet.

Und der Dritte? Dieser Eimer ist der “Luxus Eimer”. Entweder man nimmt ihn ganz am Ende für die außerordentliche Reinigung oder aber zum Händewaschen. Denn die Hände benötigen nach der Autowäsche ebenfalls dringend eine Reinigung.

Mikrofasertuch oder Waschhandschuh

Mikrofasertücher und Waschhandschuhe sind weich und nicht kratzig. Sie reinigen euer Fahrzeug effektiv, halten den Schmutz fest und schonen den Lack. 

Mit ihnen erreicht ihr auch schwierige Stellen wie den Kühlergrill oder die Scharniere. Mikrofasertücher lassen sich optimal ausspülen und sind in Kombination mit zwei bis drei Eimern Wasser eine wirklich effektive Möglichkeit für die Handwäsche. 

Anders als viele denken, ist ein Schwamm keine gute Option zum Säubern des Fahrzeugs. Anders als Mikrofaser-Lappen oder Waschhandschuhe, verschmieren sie den Dreck eher als ihn aufzunehmen. Bei grobem Dreck kann es dann sogar passieren, dass der Lack beschädigt wird.

Zum Säubern des Fahrzeuginnenraums könnt ihr Staubsauger oder Staubtücher verwenden.

Autoshampoo

Statt herkömmlichen Spülmitteln verwenden viele Autoliebhaber spezielle, nicht gerade preiswerte Autoshampoos. Sie sind im Handel erhältlich und greifen die Wachsschicht des Autos nicht an.

Herkömmliche Spülmittel dagegen verfügen über eine fettlösende Formel und können den Lack auf Dauer schädigen.

Felgenreiniger

Damit eure Felgen viele Jahre ihren Glanz behalten, müssen sie regelmäßig gepflegt werden. Sprüht eure Felge einfach mit einem milden Felgenreiniger ein und lassen es einwirken.

Nach etwa 5 bis 10 Minuten kann dieser wieder abgespült und mit einem Mikrofaser Tuch abgetrocknet werden. Schmutzreste können sie vorher mit einer weichen Bürste abbürsten.

Mülltüte und Tasche

Um Platz für die Reinigung des Innenraums zu schaffen, empfiehlt es sich eine Mülltüte und eine Tasche mit zur Autowäsche nehmen.

So könnt ihr Müll und andere Kleinteile aus dem Innenraum einfach und schnell beiseite schaffen und haben Platz für eine intensive Reinigung des Innenraums.

Mikrofaser-Bürste für Lüftungsschlitze

Egal wie man sich ärgert, die Finger sind einfach zu dick, um mit einem Tuch in die schmalen Lüftungsschlitze zu kommen. Hier empfiehlt es sich schmale Mikrofaser-Bürsten zu besorgen, mit denen man ganz einfach den Staub aus den Schlitten wischen kann.

Tuch für dreckige Hände

Auch wenn wir ja bereits den dritten Eimer mit Wasser zum Händewaschen aufgehoben haben, fehlt uns noch ein Tuch zum Händetrocknen. Auch dieses gehört also auf die Liste der 11 Dinge, die man zum Autowaschen braucht.

Das nötige Kleingeld

Sofern man sein Auto nicht mit dem eigenen Wasser vor der eigenen Einfahrt wäscht, sollte man immer das nötige Kleingeld dabei haben.

Während es in der SB-Tankstelle oft nur 2 bis 3 Euro sind, kostet die Waschanlage in der Regel ein Vielfaches davon.

Kühles, schattiges Wetter

Um das Fahrzeug möglichst schonend und ohne hässliche Schlieren zu reinigen, wird empfohlen sich einen kühlen Tag für die Autowäsche auszusuchen.

Lack und Felgen sollten nicht zu heiß sein, so dass die Reinigungsmittel nicht sofort antrocknen. Dies würde die hässlichen Schlieren hinterlassen. Wenn nur ein heißer Tag zur Verfügung steht, dann gehen sie abschnittsweise und von oben nach unten vor.

Unser Geheimtipp:

Hast du auch schon mal verzweifelt versucht alle Streifen und Schlieren von den Fensterscheiben zu bekommen? Lass mich raten: es hat nicht geklappt. 

Ein echter Geheimtipp ist und bleibt hierfür die Tageszeitung  aber natürlich die altbekannte Tageszeitung aus Umweltpapier. Nicht die neuen, beschichteten Modezeitschriften und schon gar nicht die digitale Variante.

Sprühe ein wenig Glasreiniger auf die Fensterscheibe und poliere diese anschließend mit der Tageszeitung. Du wirst sehen: beste Durchsicht ohne Schlieren und Schmierer  sie glänzt wie eine Eins!

Wann ist die beste Zeit zum Autowaschen?

Irgendwie wird man ja vor allem im Sommer daran erinnert, dass das Auto doch mal wieder eine Autowäsche benötigt. In dieser Zeit, wenn der Autolack förmlich vor sich hin glüht und sich die Pollenreste, Insekten und Staub immer weiter hineinfressen. 

Gerade in dieser Zeit ist die regelmäßige Reinigung notwendig. Fressen sich Pollen, Staub oder Insekten tief in den Lack, kann das zu Schäden und Korrosion (Rost) führen. Es wird empfohlen, das Auto im Sommer alle zwei bis drei Wochen zu reinigen. 

Doch auch im Winter sollte man die Dinge für die Autowäsche immer griffbereit halten. Streusalze, Split und Auftaumittel können dem Lack langfristig schaden. 

Achtet jedoch auf die Temperaturen. Bei hohen Minusgraden und nicht vollständig getrockneten Fahrzeugteilen, kann es passieren, dass sie die Türe am nächsten Tag nicht mehr aufbekommen.

Der richtige Ablauf – erst Innen, dann Außen

Wie fangen wir am besten an? Das ist die Frage, die man sich vor der ersten Autowäsche stellen muss. Wir sagen es euch: Erst der Innenraum, dann das Äußere!

Die Reinigung des Innenraums

Beginnt also mit dem Ausräumen des Fahrzeuginnenraums. Hierfür könnt ihr die Mülltüte und Tasche aus der Liste der 11 Dinge, die man zum Autowaschen braucht gut gebrauchen!

Nach der Entfernung der Fußmatten fangt ihr am besten mit dem Saugen an, gefolgt vom Staubwischen. Diesen entfernst du mit einem Staubtuch oder feuchten Lappen. Zur Reinigung der Lüftungsschlitze eignen sich besonders die schmalen Mikrofaser Staubwedel. 

Nachdem nun Staub und Dreck im Innenraum entfernt wurden, kannst du auch die Innenfenster reinigen. Dies gelingt am effektivsten mithilfe von Putztuch und Fensterreiniger oder aber mit dem Geheimtipp der Tageszeitung.

Die Reinigung der Karosserie

Ist die Reinigung des Innenraums abgeschlossen, könnt ihr mit der Vorwäsche der Karosserie fortfahren. Bevor ihr mit der gründlichen Reinigung beginnt, muss grober Dreck, der zu Kratzern führen kann, entfernt werden.

Nachdem ihr das Fahrzeug mit Wasser gereinigt habt, kann nun das Autoshampoo und der Mikrofaser Waschhandschuh zum Einsatz kommt. Schön einseifen und keine Stelle vergessen. Danach muss das Shampoo wieder mit klarem Wasser abgespült werden.

Doch Achtung: Achte darauf, ob du auf einer befestigten Fläche stehst. Wenn du keine undurchlässige Fläche findest, dann empfiehlt es sich das Auto in einer Waschanlage zu säubern.

Die verschiedenen Möglichkeiten zum Autowaschen

Waschanlage

Waschanlagen sind zwar eine etwas teurere, aber wohl die komfortabelste Möglichkeit zur Autowäsche. Durch den Einsatz von großen Bürsten, Lappen und Trockengebläsen, reinigen sie das Auto in nur wenigen Sekunden.

Die Grundprogramme sind noch unter 10 € zu haben. Sobald aber bestimmte Pflegeprodukte und Heißwachs dazu kommt, kann der Endpreis auch über 10 € liegen.

Der Nachteil der komfortablen Waschanlagen ist, dass sie bei einer Fahrt rund 600 Liter Wasser verbrauchen. Das entspricht etwas dem 20-fachen einer normalen Handwäsche! Außerdem wird hier nur das Äußere gereinigt, nicht aber der Innenraum.

SB-Waschpark

Die preisgünstigere Variante, bei der alles zumindest halb automatisiert abläuft, die der SB-Waschpark. Je nach Größe des Waschparks werden 3, 4 oder auch 10 Waschboxen angeboten, in denen Fahrzeugbesitzer ihre Lieblinge ausgiebig waschen können.

Auto in der SB Waschanlage

Zur Auswahl stehen verschiedene Wasch- und Pflegeprogramme, die mit einer Sprühpistole oder riesigen Schwammaufsatz bei Münzeinwurf zur Verfügung stehen.

Der Vorteil dieser Waschboxen ist es, dass man das Auto mit geeigneten Utensilien selbst waschen kann – und das in einer dafür vorgesehenen Umgebung. Das Schmutzwasser, das hier abläuft, wird in extra dafür vorgesehenen Filteranlagen gereinigt und fachgerecht entsorgt. 

Handwäsche

Die Vorteile der Handwäsche sind die schonende, präzise Reinigung, bei der auch ausgewählte Pflegemittel zum Einsatz kommen können.

Das Autowaschen auf der öffentlichen Straße oder vor der eigenen Haustür ist nicht grundsätzlich verboten. Auf befestigten Flächen ohne Wasserversickerung dürft ihr, ohne abweichende Vorschriften eurer Gemeinde, euer Auto nach Belieben reinigen. 

Sobald aber auf unbefestigten Flächen die Chance besteht, dass mit Reiniger verunreinigtes Wasser, Ruß- oder Ölreste in das Grundwasser gelangen können, muss eine Erlaubnis eingeholt werden. Bei Nichtbeachtung kann es sehr teuer werden.

Sonstige Fragen

Kaum ist der Knopf für die Klimaanlage gedrückt, breitet sich schon der unangenehme Geruch aus Doch, wie kann man die Klimaanlage reinigen?

Also, wie kann man die Klimaanlage reinigen? Ein unangenehmer Geruch der Klimaanlage ist ein Zeichen dafür, dass Wartung dringend notwendig ist. Es wird empfohlen spätestens alle zwei Jahre eine Wartung bei einem Experten durchzuführen. Hierin enthalten sind Funktionsprüfung, Kältemittel-Austausch, Öl für den Kompressor und die Desinfektion.

Wenn es draußen so richtig heiß ist, dann hofft man, dass die Klimaanlage schnelle Abhilfe verschafft. Doch wie setzt man die Klimaanlage richtig ein?

Also, wie setzt man die Klimaanlage richtig ein? Vor dem Einschalten der Klimaanlage sollten alle Türen zum Abzug der heißen Luft geöffnet werden. Bei Betrieb müssen diese aber geschlossen sein. Die Temperatur sollte nur 5° unter der Außentemperatur liegen, da dies eine Verunreinigung des Pollenfilters und einen hohen Energieaufwand verhindert.

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